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Auf ewig gute Freundschaft

Chinesische Schüler zu Gast in Brandenburg an der Havel Auf ewig gute Freundschaft

Die Schulpartnerschaft des Evangelischen Domgymnasiums aus Brandenburg an der Havel mit der Zhong Guang High School aus Shanghai wird weiter gefestigt. Eine Woche lang weilte zuletzt eine 16-köpfige Abordnung aus Fernost in der Havelstadt. Am Freitag wurde das Band, das beide Schulen vereint, mit einem weiteren Meilenstein gefestigt.

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Tolle Erinnerung an den Besuch aus Fernost: Die Chinesen "pflanzten" mit persönlichen Botschaften verzierte Steine im neu angelegten Steingarten.

Quelle: J. Steiner

Brandenburg an der Havel. Die im Jahr 2013 verabredete Kooperation der beiden Lehreinrichtungen erhielt beim aktuellen Besuch der chinesischen Delegation neue Nahrung. Seit Wochenbeginn weilten die Gäste aus Fernost jetzt in der Havelstadt. 13 Schüler im Alter von 16 und 17 Jahren sowie drei Betreuer wohnten in dieser Zeit bei Gastfamilien, erkundeten die Buga-Stadt und unternahmen Ausflüge in die Metropole Berlin.

Wesentlicher Bestandteil des diesjährigen Besuchs war das Thema Gartenkultur. "Wir wollten unseren Gästen dabei nicht nur unsere Art zu gärtnern näher bringen", sagte Winfried Overbeck, Leiter des Domgymnasiums. "Sie zeigten uns auch, wie sie in ihrer Heimat Pflanzen unter die Erde bringen."

Natürlich stand für Deutsche und Chinesen als Einstieg in die Themenwoche "Garten" bereits am Dienstag ein Besuch der Buga-Gelände auf dem Programm. "Doch beim bloßen Zusehen sollte es nicht bleiben", sagte Overbeck. Vielmehr wurden deutsche und chinesische Schüler auf dem Gelände des Gymnasiums selbst mit Schippe und Pflanzen aktiv. Im Laufe der Woche entstand so ein Willkommensbeet, auf dem nun in Fernost beheimatete Blumen und Gewächse gedeihen.

Außerdem wurde ein Exemplar des Weißen Maulbeerbaums im Schulgarten gepflanzt, das bis zu zehn Meter in die Höhe schießen wird und eine Reminiszenz an die in China seit Jahrtausenden verbreitete Seidenraupenzucht darstellt.

Info

Die Abschlussveranstaltung mit den chinesischen Gästen findet am Montag, 13. Juli, ab 18 Uhr in der Gaststätte "Zur Insel" in der Gartensparte Kleins Insel statt. Dort machen sich die asiatischen Gäste mit der deutschen Kleingärtnerkultur bekannt, bevor sie am Dienstag nach Rom aufbrechen und von dort zurück in die Heimat fliegen.

"Ein lang gehegter Traum" wurde am Freitag indes für Schulleiter Overbeck wahr, als in großer Runde der in den letzten Tagen aus dem Boden gestampfte asiatische Steingarten auf dem Schulgelände eingeweiht wurde. Jeder der chinesischen Gäste schmückte diesen, unter anderem mit fünf Tonnen weißem Kies ausgestatteten, Garten mit selbst mitgebrachten Steinen aus dem Reich der Mitte. Verziert waren sie jeweils mit dem Namen des Spenders und einer persönlichen, an die deutschen Gastgeber gerichteten Botschaft.

"Ich wünsche euch, dass ihr jeden Tag glücklich seid", "Besseres Wetter", "Ihr sollt viel lernen" - die asiatischen Gäste zeigten sich mit ihren Wünschen durchweg und erwartet höflich. Dass sich einige wünschten, die aufgebaute Freundschaft zu den deutschen Partnern würde ewig halten, bewies indes den Sinn hinter der völkerverständigenden Partnerschaft zwischen Chinesen und Deutschen und dürfte beide Seiten freuen. "Wir lieben es hier", stand so auf einem der letzten platzierten Steine geschrieben.

Der deutsche Gegenbesuch in Shanghai wird nicht lange auf sich warten lassen - bereits im Oktober fliegt eine deutsche Delegation nach China.

Von Philip Rißling

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