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Brandenburg/Havel Aufklärung über besseren Einbruchschutz
Lokales Brandenburg/Havel Aufklärung über besseren Einbruchschutz
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16:35 16.02.2017
Klärten in Lehnin über besseren Einbruchschutz auf: Freya Lindauer-Schulze (l.) und Karin Mollenhauer. Quelle: Christine Lummert
Lehnin

Wenn es passiert, ist der Schreck groß. Terrassentür oder Fenster sind aufgebrochen, die Schränke durchwühlt, Geld und andere Wertgegenstände fehlen. Nicht nur der materielle Verlust ist für Einbruchsopfer einschneidend. Das Sicherheitsgefühl in den eigenen vier Wänden geht erst einmal verloren und es dauert einige Zeit, bis das Vertrauen in die Privatsphäre wiederhergestellt ist.

Die Beamten der Präventionsabteilung der Polizeiinspektion in Brandenburg an der Havel bemühen sich mit ihren Informationsveranstaltungen darum, dass es gar nicht so weit kommt. Am Donnerstag waren die Polizistinnen Karina Mollenhauer und Freya Lindauer-Schulze in der der Wache der Lehniner Revierpolizei vor Ort und gaben Bürgern mit Hilfe von Anschauungsmaterialen und Infoblättern Tipps, wie sie ihr eigenes Zuhause sicherer machen können.

Weniger Anzeigen wegen Einbrüche

„Vor allem in der dunklen Jahreszeit sind Einbrecher besonders gern unterwegs und deshalb sind wir mit unserem Präventionsmobil vor allem zwischen Oktober und März in verschiedenen Orten unterwegs und beraten die Menschen“, sagte Lindauer-Schulze. Der Lehniner Revierpolizist Ronald Hilsky hat der letzten Zeit keinen Anstieg bei den Einbruchszahlen in seinem Einsatzbereich festgestellt. „Wir haben im Gegenteil weniger Anzeigen aufgenommen.“

Wenn es doch passiert, haben die Einbrecher meist einen Weg gefunden, sich ganz schnell Zugang zu einem Objekt zu verschaffen. „Länger als drei Minuten versuchen die meisten Einbrecher nicht, Fenster oder Türen aufzuhebeln. Wenn man ihnen hier Schwierigkeiten macht, kann das schon erfolgreich sein“, sagte Mollenhauer.

Beim Einbau neuer Fenster und Türen kann besonders auf neuste Sicherheitsstandards geachtet werden. Von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gibt es seit einigen Jahren Zuschüsse für Investitionen in den Einbruchschutz.

Tore immer abschließen

„Durch Zusatzsicherungen kann man aber auch ohne groß umzubauen den Schutz verbessern“, erklärte Mollenhauer und verweist unter anderem auf Stangenschlösser für Fenster und Terrassentüren oder gesicherte Gitter für Kellerschächte. Fensterrollos können ebenfalls so gesichert werden, dass sie von außen nicht hochschiebbar sind. „Man braucht sich für einige Lösungen nur im heimischen Baumarkt umzuschauen und finden dort schon hilfreiche Angebote“, sagte Mollenhauer.

Da professionelle Diebesbanden ihre anvisierten Objekte meist erst einmal ausspionieren, können auch Zeitschaltuhren für Lichtquellen im Haus helfen, da so Anwesenheit suggeriert wird. Auf manchmal außer Acht gelassene Selbstverständlichkeiten machten die Polizeibeamtinnen ebenfalls aufmerksam. „Wenn man sein Gehöft abschließen kann, sollte man das auch tun, denn den Nachbarn fällt es eher auf, wenn jemand über den Zaun steigt und als wenn die Einbrecher einfach durchs Tor hereinspazieren.“

Die Beamten der Präventionsabteilung kommen zu einer individuellen Sicherheitsberatung auch zu den Bürgern nach Hause und geben vor Ort Tipps, wie Einbrüche verhindert werden können.

Von Christine Lummert

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