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Brandenburg/Havel Aufräumen im Gutspark
Lokales Brandenburg/Havel Aufräumen im Gutspark
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00:18 18.10.2017
Hausmeister Maik Hildebrand säubert die Rabatten des Gutsparks in Dahlen. Quelle: SZ
Dahlen

Zu einem Arbeitseinsatz rief am Wochenende der Parkverein Dahlen seine Mitglieder auf, um die Bepflanzung der Beete, Rabatten und Wiesenstücke mit Frühlingsblühern im Gutspark des ASB- Pflege- und Betreuungszentrum mit stationärer Altenpflege und betreutem Wohnen, vorzunehmen. Das Wetter war gut, die Sonne lachte und die Arbeit ging den Akteuren flott von der Hand. Mit den richtigen Arbeitsgeräten wurden die 5000 Blumenzwiebeln in loser Reihe in die Erde gebracht. Gärtnermeister Hans Lubitz aus Brandenburg gab den einen oder anderen Hinweis für die richtige Handhabung der Pflanzarbeit.

Er organisierte auch die nötigen Blumenzwiebeln. So machte zum Beispiel Siegfried Schröder die Löcher und Frank Strauch steckte die Zwiebeln hinein. Kleine Arbeitsgruppen brachten so Tulpen, Narzissen und Krokusse unter die Erde.

Nicht nur diese Pflanzaktion ist Bestandteil der Arbeit des Vereines, der sich der Pflege des fünf Hektar großen Landschaftsparks mit heimeigener Gärtnerei, Hochbeeten und Tierbetreuung angenommen hatte.

Die Betreuung und Pflege des Gutsparks ist notwendig, weil die wertvollen Gehölze und Teiche besonderer Fürsorge bedürfen. „Wir haben in diesem Jahr den Rundweg um den Schwanenteich für 5200 Euro gestaltet und Sicherungs- und Fräsarbeiten im Wert von 1200 Euro durchgeführt“, sagte Vorstandsmitglied Doris Giesecke. Traurig sind die Vereinsmitglieder über den Schaden der im Park durch den Sturm am 5. Oktober entstand. „Es sind fünf starke Bäume – zwei Eichen, eine Buche, eine Fichte und eine Hainbuche gefallen.

Beim Umfallen sind viele andere mit beschädigt worden. Der Sommer war nass und so hatten die Bäume kaum Halt in der Erde. Der Wind hatte so ein leichtes Spiel“, sagte Vereinsvorsitzender Johann Reich. Die Verwüstungen sind für Menschen gefährlich, weil ständig damit zu rechnen ist, dass sich Bruchholz aus den Bäumen lösen kann. „Wir mussten den Gutspark bis auf weiteres für die Öffentlichkeit sperren“, sagte der ehemalige Revierförster Reich. Gerade im Herbst, wo sich das Laub täglich farblich verändert und zu einem Spaziergang einlädt, ist das schmerzlich. „Wir können von Glück sagen, das der Sturm jetzt im Herbst passierte“, so der Vereinsvorsitzende. Der Verein hat dadurch mehr Zeit zum aufzuräumen. Schwere Technik kann nicht zum Einsatz kommen, da der Boden sehr nass ist. Es muss viel mit Hand und traditionell gearbeitet werden. „Der ideelle Wert der Zerstörung ist viel höher als der materielle Schaden. Die 200 Jahre alten Bäume können nicht ersetzt werden“, so Reich.

Die 29 Mitglieder lassen sich durch diesen Sturm nicht entmutigen. Sie haben sich zur Aufgabe gemacht, den Gutspark in absehbarer Zeit wieder begehbar zumachen. Sie suchen zur Unterstützung ihrer Vereinsarbeit vor allem jungen Nachwuchs. Wer sich gern einbringen möchte, kann sich bei der Heimleitung des ASB melden.

Am 14. Oktober 1999 gründete sich der Verein zur Erhaltung der Gutsanlage mit rund 30 Mitgliedern. Sie kommen sowohl aus Mitarbeiterschaft als auch aus Dahlen, Gräben und der Umgebung. Auch ein Nachfahre der Familie Schierstädt gehört zum Verein.

Von Silvia Zimmermann

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