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Brandenburg/Havel Augenklinik-Engpass: Drei Ärzte plötzlich krank
Lokales Brandenburg/Havel Augenklinik-Engpass: Drei Ärzte plötzlich krank
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09:52 14.03.2018
Das Archivbild zeigt, wie die Hornhaut des Auges vermessen wird. Quelle: Rolf Vennenbernd
Brandenburg/H

Bürger in Brandenburg/Havel und dem Umland müssen sich trotz der vorübergehenden Schließung keine grundsätzlichen Sorgen um die notmedizinische Versorgung in der städtischen Augenklinik machen. Der plötzliche Personalengpass soll bis zum nächsten Montag überwunden sein. Das Klinikum berichtet allerdings von Irritationen bei Patienten.

Am Freitag hatte das Klinikum mitgeteilt, dass vom 12. März, 15.30 Uhr, bis zum 19. März, 7 Uhr, keine notfallmedizinische augenärztliche Versorgung von Patienten im Brandenburger Klinikum stattfinden könne. Das Krankenhaus empfiehlt daher die augenärztliche Erste Hilfe im Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam und im Uni-Klinikum Magdeburg.

In der regulären Zeit auch erreichbar

Olaf String teilt am Montag auf die MAZ-Anfrage hin mit, dass die städtische Augenklinik in der regulären Zeit zwischen 7 und 15.30 Uhr sehr wohl besetzt ist und die dortigen Ärzte die einbestellten Patienten sowie die Notfälle weiterhin betreuen.

Die genannte Schließung bezieht sich ausschließlich auf die Zeit nach 15.30 Uhr bei Notfällen, erläutert Olaf String, weil es dazu einige Irritationen bei Patienten der Augenklinik gegeben habe.

Personalproblem im ärztlichen Dienst

Die Probleme in dieser Woche sind den Angaben zufolge ausschließlich auf ein Personalproblem im ärztlichen Dienst zurückzuführen. Denn dort seien kurzfristigen drei Ärzte ausgefallen, die sich teils für längere Zeit krank gemeldet hätten. Der Stellenplan an sich sei auch im ärztlichen Dienst voll besetzt.

Olaf String: „Wir gehen weiterhin davon aus, dass sich die Situation von der nächsten Woche an wieder entspannen wird. Zu diesem Zeitpunkt fängt ein zusätzlicher Facharzt an.“

Außerhalb der Regelarbeitszeit

Bei der einwöchigen Schließung geht es also um die Stunden zwischen 15.30 und 7 Uhr, die außerhalb der Regelarbeitszeit in der Augenklinik liegen. In dem Zeitraum melden sich durchschnittlich sechs Patienten in der Ersten Hilfe der Augenklinik. Viele von ihnen könnten nach der Erfahrung der Klinik auch tagsüber versorgt werden.

Mit ihrer Mitteilung von Freitag wollte das Klinikum vermeiden, dass Patienten zusätzlich verärgert werden. In kleineren Abteilungen wie der Augenklinik seien Personalausfälle nicht jederzeit aufzufangen.

Von Jürgen Lauterbach

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