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Brandenburg/Havel Das technische Profil steht schon im Namen
Lokales Brandenburg/Havel Das technische Profil steht schon im Namen
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16:21 25.02.2016
Der neue Name ist Programm: Technische Hochschule. Quelle: JACQUELINE STEINER
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Brandenburg/H

Die Fachhochschule Brandenburg (FHB) ist am 1. März Geschichte. Denn von Dienstag an heißt die Bildungseinrichtung in der Magdeburger Straße Technische Hochschule Brandenburg (THB). Die Umstellung ist in vollem Gange. Es gibt schon neue THB-Shirts, Banner, Kugelschreiber, Schlüsselanhänger. Auch die Briefköpfe tragen schon den neuen Namen. Nur der neuen Internetauftritt lässt noch auf sich warten.

„Technische Hochschule passt einfach besser zu uns“, sagt Präsidentin Burghilde Wieneke-Toutaoui. Denn mit dem neuen Namen werde das eigene Profil noch klarer. Die Professorin: „Wir bieten in den drei Fachbereichen Informatik und Medien, Technik sowie Wirtschaft ein praxisnahes Studium für das industrielle Umfeld.“

Der neue Name, bei dem sich nur ein Wort und gar keine Inhalte ändern, beschreibt nach Auffassung der Präsidentin gut, „wer wir sind.“ Sie sagt: „Wir orientieren uns an den Menschen hier, an ihren beruflichen Zielen und am Bedarf der Unternehmen in West- und Nordwestbrandenburg.“

Ministerium genehmigte Umbenennung im Juli 2015

Etwa anderthalb Jahre lang hatten die Professoren und andere Hochschulangehörige über die Umbenennung der Fachhochschule Brandenburg (FHB) in Technische Hochschule Brandenburg (THB) diskutiert Einvernehmlich habe sich die Lehranstalt auf die Namensänderung verständigt.

Das Wissenschaftsministerium hatte die Umbenennung Ende Juli 2015 genehmigt. Die Technische Hochschule Brandenburg nutzt damit die Möglichkeit im neuen Hochschulgesetz, das Wort Fachhochschule aus dem Namen zu streichen. Sie folgt damit dem Beispiel etlicher Vorgänger, die sich ebenfalls von er Bezeichnung Fachhochschule getrennt haben. Nur noch elf Prozent der Einrichtungen firmieren noch als Fachhochschule.

Es ist kein Geheimnis, dass sich die Attribut „Technische“ in der Außenwirkung besser macht, das Anwerben neuer Studenten erleichtert und in den Lebensläufen der angehenden Akademiker mehr hermacht.

19 Studiengänge in drei Fachbereichen

Die 1992 gegründete Hochschule bietet in den drei Fachbereichen insgesamt 19 Studiengänge – davon zehn Bachelor- und neun Masterstudiengänge.

Zum Wintersemester 2015/16 hatte der Fachbereich Technik die Studiengänge Ingenieurwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen neu eingerichtet. In diesem Wintersemester kommt der duale Studiengang Augenoptik / Optische Gerätetechnik hinzu.

Ab dem Wintersemester 2016/17 bietet die Technische Hochschule für junge Frauen das praxisbegleitende Probestudium in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik an – kurz „MINTLOOK“.

Sieben Studiengänge werden aktuell in dualen Formaten angeboten. Besonders intensiv fördert die Technische Hochschule das Studium „ohne Abitur“ und ermöglicht damit Berufstätigen den direkten Zugang in die Hochschule.

Rund 2600 Studierende sind an der Technischen Hochschule eingeschrieben, mehr als 300 kommen aus dem Ausland – die meisten von ihnen aus Indonesien, Kamerun, der Türkei und der Ukraine.

66 Professoren betreuen die Brandenburger Studenten. Alle Studiengänge werden mit den internationalen Abschlüssen Bachelor oder Master angeboten.

Am Tag der Umbenennung wird nichts Feierliches geschehen, zumal gerade Semesterferien sind. Ein kleiner Festakt wird zum Semesterauftakt nachgeholt, zunächst intern und dann am Nachmittag des 6. April im Rolandsaal der Stadt. In der öffentlichen Veranstaltung wird Professor Walther Ch. Zimmerli von der Humboldt Universität Berlin vor erwarteten 300 Gästen den Festvortrag über Technik und Verantwortung halten.

Das erste Semester unter dem Namen Technische Hochschule Brandenburg beginnt am 4. April. Studieninteressierte können sich noch bis Mitte April in die angebotenen Studiengänge einschreiben. Die Bewerbungsfrist für das Wintersemester (Start im Oktober) beginnt am 1. Juni.

Von Jürgen Lauterbach

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