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Aus Platzmangel an den Wendsee gerückt

Neuer Supermarkt für das Fischerstädtchen Plaue beendet Zeit der Provisorien Aus Platzmangel an den Wendsee gerückt

Der kleine Rewe-Markt hinter dem Plauer Rathaus platzt aus allen Nähten, selbst ein Getränkemarkt-Anbau reicht nicht aus. Die Handelskette hat lange nach einem Alternativstandort gesucht und endlich gefunden. Möglich war das auch nur, weil es gleichzeitig einen Investor gab, der das Risiko nicht scheute.

Brandenburg/H., Koenigsmarckstraße 52.402683800762 12.411719647082
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Genauso wie der Mitte 2014 in Caputh eröffnete Rewe-Markt wird der Neubau in Plaue aussehen.

Quelle: Büro Skalda

Brandenburg/H.. Stephan Skalda aus Wandlitz ist Bauplaner, Architekt und Investor in einer Person. Er wird im Auftrag der Handelskette Rewe in Plaue einen großen Supermarkt neu errichten, direkt an Stelle des ehemaligen Einkaufszentrums (unter anderem Penny) an der Koenigsmarckstraße/Ecke Wendseeufer.

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Anstelle des verfallenden Einkaufszentrums baut Investor Skalda für Rewe in Plaue komplett neu.

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„Rewe ist auf die Stadt zugegangen, die Liegenschaft an der Genthiner Straße genügt längst nicht mehr den heutigen Anforderungen an den Einzelhandel, der Vollsortimenter wolle sich deutlich vergrößern“, sagt Stadtplaner Wolfgang Görlich. Deshalb habe die Stadtverordnetenversammlung im Dezember 2014 das Aufstellen eines Bebauungsplanes beschlossen, das Verfahren laufe und soll bis Anfang kommenden Jahres abgeschlossen sein.

Ortsvorsteherin Lieselotte Martius bestätigt das jahrelange Bemühen um das Ansiedeln von Einzelhandel in dem einstigen Fischerstädtchen. „Schon bevor vor drei Jahren Penny dichtgemacht hat, kam ein halbes Dutzend Projektentwickler, sie wollten an allen möglichen Standorten bauen – das ehemalige Kino abreißen oder die alte Schule, hinter der Tankstelle fast im Wald sollten Supermärkte entstehen oder auf dem 7000-Quadratmeter-Areal im Gartenweg, zu dem es aber gar keine Zufahrt gibt.“ Sie wisse, dass mit dem neuen Standort die Wege für die Gartenstädter und Touristen nun weiter sein werden, doch gibt es keinen anderen geeigneten Standort.

1538 Quadratmeter Verkaufsfläche

2137 Quadratmeter groß ist die Nutzfläche des neuen Supermarktes.

1538 Quadratmeter davon sind reine Verkaufsfläche.

Knapp 58 Quadratmeter Fläche beansprucht der Backshop im Eingangsbereich nebst kleinem Café mit 20 Innenplätzen.

Zudem soll es in der schönen Jahreszeit auch Außensitzplätze geben.

Zur Koenigsmarckstraße hin werden 62 Auto-Stellplätze angeordnet.

Zu- und Ausfahrt sowie Anlieferungen erfolgen über die Straße Wendseeufer.

Laut Zeitplan des Investors Stephan Skalda ist folgender Ablauf geplant: November 2015 Rückbau (Abriss des alten EKZ), März 2016 Baubeginn, Oktober 2016 Eröffnung.

Der B-Plan werde zwar im beschleunigten Verfahren aufgestellt, doch bedeute dies keine Nachteile für die Nachbarn in den Wohnsiedlungen ringsum, erläutert Elisabeth Giesecke vom Büro Plan und Recht. „Nach einem Schallgutachten steht bereits jetzt schon fest, dass zu den Nachbarn in der Koenigsmarckstraße hin Lärmschutzanlagen errichtet werden.“ Diese sollen auch begrünt sein. Nachbarn aus der Straße Wendseeufer regen an, den Durchgangsverkehr einzudämmen – entweder werde die behelfsmäßig anmutende Straße zur Sackgasse erklärt oder die Durchfahrt mittels Aufpflasterungen verlangsamt. Görlich will beide Varianten mit dem städtischen Verkehrsplaner erörtern.

Skalda selbst verteilt bei der Bürgerversammlung zum Vorhaben freimütig Grundriss- und Lagepläne, Ansichten und Visualisierungen, damit sich die Plauer und Kirchmöseraner ihr eigenes Bild machen können. Er will Tempo machen: „Der Rückbau des alten Einkaufszentrums soll spätestens zum 1. November erfolgen, das sind bereits die Vandalen und Diebe drin. Der Komplex bietet keinen schönen Anblick mehr“, sagt der Investor.

Im nächsten Oktober soll Eröffnung des Neubaus sein. Einzugsbereiche für den neuen Rewe-Markt wären Plaue und Kirchmöser mit 6560 Einwohnern und einer Kaufkraft von 13,7 Millionen Euro/Jahr.

Von André Wirsing

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