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Ausschuss beschließt Sozialarbeit an Gymnasien

Jugendhilfeausschuss kämpft Ausschuss beschließt Sozialarbeit an Gymnasien

Brandenburgs Kämmerer Steffen Scheller (CDU) hatte noch vor wenigen Wochen Schulsozialarbeit an Gymnasien eine Absage erteilt. Jetzt beschloss der Jugendhilfeausschuss dennoch, je eine halbe Stelle an den beiden städtischen Gymnasien einzurichten. Auch weitere Kostensteigerungen schlägt er vor. Die Stadtverordneten müssen noch zustimmen.

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Birgit Patz, Stadtverordnete der Linken in Brandenburg an der Havel und Mitglied im Jugendhilfeausschuss.
 

Quelle: Die Linke

Brandenburg/H.  Nun sollen doch Sozialarbeiter an die beiden städtischen Gymnasien von Saldern und Brecht in Brandenburg kommen. Das hat jetzt der Jugendhilfeausschuss in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich beschlossen. In einer Änderungsvorlage zum Jugendhilfeplan sind zwei halbe Stellen für Schulsozialarbeit an Gymnasien vorgesehen, an jedem der beiden Schulen also je eine halbe Stelle. Zustimmen muss dem noch die Stadtverordnetenversammlung am 27. April in ihrer Haushaltsberatung.

 Zudem ist der Etat des Jugendförderplanes, der zunächst 2,5 Millionen Euro umfasste, zusätzlich um weitere 50 000 Euro angehoben worden. So will es der Jugendhilfeausschuss. Auch das steht unter dem Vorbehalt des Haushaltsbeschlusses der Stadtverordneten.

Mehr Geld für Jugendhäuser und Kunstschulen

So sollen die Jugendhäuser und Kunstschulen nun so finanziert werden können, wie diese es beantragt hatten. Als Begründung werden tarifliche Kostensteigerungen genannt. Zugrunde liegen diesem Beschluss Anträge von Grünen, Linken, CDU und den Gartenfreunden. Der Jugendförderplan regelt etwa die Finanzierung von Jugendhäusern, Schulsozialarbeit und Jugendberatungsstellen.

Im März war bekannt geworden, dass der ursprüngliche Jugendförderplan zwar 100 000 Euro mehr umfasst als im Jahr zuvor. So bekommt der Freizeittreff Kis der Havellschule mit 5,5 städtischen Stellen mehr Geld wegen der Tarifsteigerungen. Einige der freien Träger der Jugendhilfe hingegen sollten aber deutlich weniger bezuschusst werden von der Stadt als sie beantragt hatten. Bei der Galerie Sonnensegel wären das 17 479 Euro weniger gewesen. 200 879 Euro hatte die Kinder- und Jugendkunst-Galerie beantragt. Das soll sie nun bekommen. Sonnensegel-Chef Matthias Frohl hofft auf die Zustimmung der Stadtverordneten.

Grüne und Linke setzen sich am massivsten für Erhöhung ein

Vorausgegangen war der Entscheidung eine Debatte, bei der sich besonders der Grüne Klaus Hoffmann und Linke Birgit Patz für eine Erhöhung der Summe einsetzten. Raymund Menzel vom Café Contact hatte zuvor der Stadt „nicht nachvollziehbare Kürzungen“ vorgeworfen. Patz betonte, der Ausschuss sei „das Gremium, das den Bedarf plant. Und das so genau wie möglich.“

Von Marion von Imhoff

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