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Außenminister zeichnet Marian Krüger aus

Ehrenamt in Köpernitz gewürdigt Außenminister zeichnet Marian Krüger aus

Das Ehrenamt des Monats ging an Marian Krüger aus Köpernitz. Die Auszeichnung an den Kirchenältesten und freiwilligen Feuerwehrmann nahm Außenminister Frank-Walter Steinmeier bei seiner jüngsten Sommertour vor.

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Marian Krüger wird von Frank-Walter Steinmeier mit der Ehrenamtskarte des Monats ausgezeichnet.

Quelle: Silvia Zimmermann

Köpernitz. Außenminister Frank-Walter Steinmeier machte auf seiner jüngsten Sommerreise auch in Köpernitz Station. Er besuchte die Kirche und brachte eine besondere Auszeichnung in das kleine 130 Einwohner zählende Dorf mit. Er zeichnete Marian Krüger mit der Ehrenamtskarte des Monats aus. Steinmeier bezeichnete den 28-Jährigen als einen engagierten Bürger, der in seinem Wohnort vieles zum Wohle der Gemeinschaft auf die Beine stellt.

„Ich war ziemlich überrascht, als ich von Steinmeier persönlich diese Ehrenamtskarte des Monats übergeben bekommen habe“, so Krüger. Als Kirchenältester stellte er Steinmeier das Dorf und sein Gotteshaus vor. „Das Ehrenamt ist wie ein Uhrwerk. Viele Zähne greifen ineinander und wenn man eines in Bewegung setzt, dann bewegen sich die anderen mit. Bei uns in Köpernitz ist das so“, sagte Krüger. Im Ort wurden in den letzten Jahren viele Veranstaltungen ins Leben gerufen, die zu Höhepunkten im Leben der Bewohner und vieler anderer aus den umliegenden Gemeinden geworden sind.

Montags ist Tischtennistag in Köpernitz

Montags ist Tischtennistag in Köpernitz. Auch Marian Krüger ist dabei.

Quelle: Silvia Zimmermann

So zum Beispiel der Weihnachtsmarkt oder die Köpernitzer Maifestspiele. Hier kümmert sich Marian Krüger um die Stromversorgung, stellt die Musik bereit, bäckt Waffeln oder denkt sich lustige Spiele zum Mitmachen aus. „So hat jeder seine Aufgabe bei den Veranstaltungen“, betonte der Medizininformatiker. Marian Krüger lebt gern im Dorf. Er ist hier aufgewachsen und findet hier auch die Gemeinschaft und er ist nie allein. Ländliche Gemeinschaft beschränkt sich nicht nur auf das eigene Dorf, es geht über die Dorfgrenzen hinaus.

Montags zum Beispiel treffen sich viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus dem Dorf und der Umgebung zum Tischtennisspielen. „Ich bin mit diesem Dorf verwachsen und möchte hier auch nicht mehr weggehen“, sagte Marian Krüger. Er kaufte das alte Schulhaus in Köpernitz und richtet es jetzt für sich und seine Frau Nadine her, um dort zu wohnen. Seit 1997 ist er auch Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr von Köpernitz. Hier erlernte er als Zehnjähriger das Einmaleins des Feuerwehrmanns, qualifizierte sich als Erwachsener bis zum Zugführer weiter. Er unterstützt als stellvertretender Wehrleiter Feuerwehrchef Rainer Heinz. „Im Amt Ziesar bin ich als Amtsfunkwart für die Sprechfunkanlagen auf den Fahrzeugen verantwortlich. Mein Vater, meine zwei Brüder und einige Freunde von mir waren bereits bei der Feuerwehr, so bin ich auch eingetreten. Ich bin in dieses Ehrenamt hineingewachsen“, berichtete Krüger.

Von Silvia Zimmermann

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