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Awo-Chefin Schwinning geht nach 25 Jahren

Natalia Zizmann wird Nachfolgerin Awo-Chefin Schwinning geht nach 25 Jahren

Ursula Schwinning vergleicht ihre 25 Jahre bei der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Brandenburg mit einer langen Wanderung. Mit tollen Aussichten und Weggefährtinnen, manchmal mit drückenden Wanderschuhen und schwerem Rucksack. Am Montag hat sich die langjährige Awo-Geschäftsführerin in den Ruhestand verabschiedet. Ihrer Nachfolgerin überreichte sie einen Kompass.

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Ursula Schwinning übergibt die Leitung an Natalia Zizmann.

Quelle: Foto: J. STEINER

Brandenburg/H. Ursula Schwinning vergleicht ihre 25 Jahre bei der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Brandenburg mit einer langen Wanderung. Mit tollen Aussichten und noch besseren Weggefährtinnen, aber manchmal auch mit drückenden Wanderschuhen und einem schweren Rucksack. Am Montag hat sich die langjährige Awo-Geschäftsführerin in den Ruhestand verabschiedet. Ihrer Nachfolgerin überreichte sie einen Kompass.

Wer über die Brandenburger Sozialgeschichte der Nachwendezeit bis heute forscht oder schreibt, wird an dem Namen Ursula Schwinning schwerlich vorbeikommen. Die Mitbegründerin der Awo in Brandenburg hat die Geschicke ihrer Organisation und damit das soziale Leben in der Stadt, vor allem in Nord und in Kirchmöser, maßgeblich bestimmt.

Bei ihrer Verabschiedung am Montag im Alten Pumpenhaus in Kirchmöser lauschten rund hundert Gäste der Bilanz der Chefin. Ines Haase, Leiterin der Sozialstation seit 2008, empfindet diesen Abschied stellvertretend für ihre Kolleginnen als „unfassbar“. Sie erinnerte sich an ihr Vorstellungsgespräch bei dieser „großen stolzen respekteinflößenden Frau“, die sich dann aber als warmherzig und mitreißend herausgestellt habe.

Kraft und Unterstützung habe Ursula Schwinning ihren Teams vermittelt und wenn nötig ihren Kopf für andere hingehalten. Ohne selbst Dank zu erhalten, habe die Chefin regelmäßig persönliches Lob und Anerkennung für andere ausgesprochen. Auch Kleinigkeiten waren ihr wichtig, zum Beispiel der Blumenstrauß zum Geburtstag und die Mitarbeiterfrühstück.

Ursula Schwinnings Karriere in der Awo begann mit der Gründung des Kreisverbandes am 28. Januar 1991. Unter dem Vereinsvorsitz von Alfred Arndt arbeitet sie gleich in der Leitung mit, hatte im folgenden Vierteljahrhundert nach der Eröffnung der ersten Sozialstation „viele tolle Erlebnisse, wunderbare Erfolge und manchmal Ängste“, seit 1999 als Geschäftsführerin der Awo-Sozialservice gGmbH..

Am 1. Oktober übergibt die langjährige Chefin die Leitung an Natalia Zizmann, die einst aus Russland nach Brandenburg kam. Zur Orientierung gab Schwinning ihrer Nachfolgerin, die bisher den Knirpsentreff am Berg leitete, einen Kompass mit auf die weitere Awo-Wanderschaft.

Von Jürgen Lauterbach

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