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Brandenburg/Havel B 1 bei Brandenburg ab Mittwoch gesperrt
Lokales Brandenburg/Havel B 1 bei Brandenburg ab Mittwoch gesperrt
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20:56 02.05.2017
Auf der B 1 wird schon die Decke abgefräst. Die Vollsperrung erfolgt im Verlauf des Mittwochs. Quelle: Volkmar Maloszyk
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Brandenburg/Havelsee

Für die Zeit der Umleitung des Verkehrs von der Bundesstraße 1 auf die Landesstraße 962 wurde für die Ortslagen in Briest und Tieckow eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometer angeordnet. Damit ist eine wichtige Forderung des Amtes Beetzsee und der Stadt Havelsee erfüllt worden. Der Ruf nach einer halbseitigen Sperrung der B 1 für die Zeit der Deckenerneuerung verhallte beim Landesbetrieb Straßenwesen jedoch ungehört. „Wir können jetzt nur hoffen, dass sich die Kraftfahrer an das Tempolimit halten“, sagte Amtsdirektor Müller der MAZ.

Die Vollsperrung der wichtigen Ost-West-Verbindung zwischen dem Brandenburger Ortsausgang und dem Abzweig nach Briest erfolgt im Laufe des Mittwochs. Entsprechende Hinweisschilder über den Verlauf der rund 15 Kilometer langen Umleitung wurden aufgestellt. Seit Dienstagfrüh laufen zunächst die Fräsmaschinen auf Hochtouren. Solange die alte Decke beseitigt wird, bleibt die B 1/Plauer Straße halbseitig befahrbar. Trotzdem staut sich bereits der Verkehr. Doch unmittelbar danach beginnt der Einbau einer neuen Decke. Der Landesbetrieb Straßenwesen hatte Arbeitsschutzvorschriften bei einer zu geringen Straßenbreite als Grund für die zehntägige Vollsperrung angegeben.

So wird der Verkehr bis zum 12. Mai über die B 102, den Kreisverkehr Fohrde und dann auf der L 962 über Tieckow, Briest und umgekehrt geführt. Noch unmittelbar vor dem Umleitungsverkehr hatte der Landesbetrieb einige Schadstellen auf der Landesstraße bis Briest ausgebessert und Tempo 40 ausgeschildert. Doch diese Begrenzung wird bis zur Vollsperrung der B 1 aufgehoben. Die Nutzung der Ortslagen Briest und Tieckow als Umleitungsstrecke hatte in der Stadt Havelsee Proteste ausgelöst. So sind nach Ansicht von Bürgermeister Günter Noack die Durchfahrten nicht für den zu erwartenden Verkehrsstrom ausgelegt.

Ein heikle Stelle der Umleitung auf dem Gebiet der Stadt Brandenburg ist die Rathenower Landstraße mit ihrer halbseitigen Straßenbaustelle. An der Ampel trifft der Verkehr der B 102 mit dem von der B 1 kommenden Umleitungsverkehr zusammen. Bei einer Bauberatung haben sich Landesbetrieb und Baubetrieb darüber verständigt, die Ampelzeiten bei Notwendigkeit dem Berufsverkehr anzupassen. „Es wird mehr Verkehr werden. Aber wir behalten die Entwicklung im Auge“, kündigte Straßenmeister Mike Magaschütz gegenüber der MAZ an.

Von Frank Bürstenbinder

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