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Brandenburg/Havel Baden wird um ein Drittel teurer
Lokales Brandenburg/Havel Baden wird um ein Drittel teurer
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00:30 04.06.2015
Wer im Marienbad schwimmen will, zahlt demnächst mehr. Quelle: Archiv/MALO
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Brandenburg an der Havel

Der Preis für die Tageskarte steigt von vier auf 4,80 Euro. Mit Spaßbad-Nutzung sind fürderhin für 80 Minuten ebenfalls 4,80 Euro zu bezahlen. Verteuern wird sich neuerlich das Nutzen von Sauna und Bad. Für zwei Stunden sind 13,50 Euro (bisher zehn Euro) zu berappen, die Tageskarte kostet 15,70 Euro statt bislang 13,50 Euro.

Vereinfacht werden die Regelungen zum Familien-/Kleingruppentarif: Ein voll zahlender Erwachsener kann bis zu drei Kinder zum halben Preis mitnehmen. Mädchen und Jungen, die kleiner als einen Meter sind, zahlen ohnehin nur einen Euro (bislang 50 Cent). Unverändert bleiben die Tarife für Gruppenschwimmkurse, der Gruppenrabatt sowie das Benutzen des Parkhauses: Für Marienbadnutzer bleibt der Stellplatz kostenlos, alle anderen zahlen einen Euro pro Stunde.

Begründet werden die neuerlichen Tarifanpassungen mit dem Erhöhen des Mindestlohnes auf 8,50 Euro, der Mehrwertsteueranhebung für die Sauna von sieben auf 19 Prozent sowie mit dem „nach wie vor erheblichen Bedarf zur Refinanzierung der Instandhaltungskosten auf Grund des Alters des Bades mit 15 Betriebsjahren“, schreibt Eigenbetriebs-Werkleiter Fred Ostermann in der Vorlage an die Stadtverordneten.

Das wird andernorts bezahlt

Schwapp Fürstenwalde: Erwachsene 3,50 Euro für 1,5 Stunden, am Wochenende 4,00 Euro.
Bulabana Naumburg: Erwachsene 4,40 Euro.
Steintherme Bad Belzig: Tageskarte Freizeitbad Erwachsene 14 Euro.
Therme Luckenwalde: Erwachsene 3,60 Euro für zwei Stunden.
Turm Oranienburg: Erwachsene 4,50 Uhr pro Stunde.
Baff Eberswalde: Zwei Stunden 6 Euro für Erwachsene, Tageskarte 10 Euro, Kinder 4 und 6 Euro.

Außerdem sei jeweils der Kostendeckungsgrad noch viel zu niedrig. Ohne Betriebskostenzuschuss beträgt er bei Halle/Freibad knapp 33 Prozent, steigen soll er auf 36,6 Prozent. In der Sauna soll der Deckungsgrad von 77,77 auf 84,10 Prozent steigen. Allerdings gibt Ostermann in einem Satz der Vorlage auch zu: „Die Saunabesucherzahlen und die im Jahr 2014 geplanten Saunaumsätze wurden nicht erreicht.“ Im Klartext: Mit den neuerlichen Steigerungen sollen etwa 57.000 Euro mehr als bisher erzielt werden. Allerdings ist unklar, ob diese Umsätze erreicht werden, wenn noch mehr Besucher wegbleiben.

Dennoch bleibt den Verfassern und der Stadtspitze eine Hoffnung: „Laut interkommunalem Vergleich sind die kalkulierten Entgelte unter dem Ist der Mitbewerber des Marienbades.“

Von André Wirsing

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