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Brandenburg/Havel Unglück im Beetzsee: Trauer um tote Studentin
Lokales Brandenburg/Havel Unglück im Beetzsee: Trauer um tote Studentin
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21:20 16.06.2015
25 Minuten war Madeleine S. unter Wasser, ehe sie gefunden und reanimiert werden konnte. Neun Tage später ist sie nun verstorben. Quelle: Philip Rißling
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Brandenburg an der Havel

Das schwere Badeunglück vom 7. Juni hat leider einen traurigen Ausgang. Die Brandenburger Informatik-Studentin Madeleine S. (22) ist in der Nacht zu Dienstag gegen 3 Uhr auf der Intensivstation des Städtischen Klinikums Brandenburg gestorben. Das hat die Polizei am Dienstagmittag bestätigt. Zehn Tage lang hatten die Ärzte und Schwestern des Klinikums um das Leben der junge Frau gekämpft, die das Bewusstsein nach dem Unglück nie wiedererlangt hat.

Studentin ging noch einmal allein ins Wasser

Die Frau, die aus ihrer Heimatstadt Bremervörde zum Informatikstudium an die Fachhochschule nach Brandenburg gekommen war, war am 7. Juni mit Freunden zum Baden an den Beetzsee gegangen. Gegen 20 Uhr ging sie an der Badestelle Massowburg noch einmal allein ins Wasser. Vermutlich hat sie im Wasser einen epileptischen Anfall bekommen, so dass sie sich nicht mehr selbst helfen konnte, unterging und nicht mehr auftauchte.

Ihre Freunde alarmierten schnell die Rettung. Polizei, Feuerwehr und Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) begaben sich umgehend auf die Suche nach der jungen Frau. Tauchern und Rettungsschwimmern gelang es jedoch erst etwa 25 Minuten nach dem Untertauchen, die Studentin mit Hilfe eines Volleyballnetzes zu bergen. Der Notarzt konnte die junge Frau wiederbeleben, sodass sie im Klinikum weiterbehandelt werden konnte.

Fachhochschulpräsidentin Burghilde Wieneke-Toutaoui informierte Dozenten und Studenten der FHB am Dienstag in einer Rundmail über den Tod der jungen Frau. Im Fachbereich Informatik soll in Kürze ein Kondolenzbuch ausliegen, in dem die Hochschulangehörigen ihre Trauer ausdrücken können.

Politische Debatte um Badesicherheit

Zurzeit läuft in der Brandenburger Stadtverordnetenversammlung auch eine politische Debatte über die Badesicherheit an den öffentlichen Stränden der Stadt. Die Verwaltung hat dazu aktuell einige Verbesserungsvorschläge unterbreitet. Die Überlegungen der DLRG gehen aber weit darüber hinaus. 

Von Jürgen Lauterbach

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