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Brandenburg/Havel Polizei stoppt in 2 Stunden 4 Rot-Sünder an der Schranke
Lokales Brandenburg/Havel Polizei stoppt in 2 Stunden 4 Rot-Sünder an der Schranke
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10:25 05.07.2018
Vor der Wuster Schranke warten ist lästig. Vier Autos sind bei Rot über die Gleise gefahren. die Fahrer müssen eine saftige Strafe zahlen. Quelle: JACQUELINE STEINER
Brandenburg/H

Sehr oft blinkt das Rotlicht an der Wuster Schranke. Autofahrer müssen für unbestimmte zeit anhalten. Vier von ihnen haben das am Dienstagvormittag nicht getan und wurden prompt von der Polizei erwischt.

Am Dienstag zwischen 6.25 und 8.20 Uhr haben Beamte der Polizeiinspektion Brandenburg am Bahnübergang Wust kontrolliert. Hintergrund sind die verstärkt festgestellten Rotlichtfahrten an Bahnübergängen und mehrfache Berichterstattungen darüber, teilt die Erste Hauptkommissarin Peggy Wölk mit.

Die Beamten haben sich in den Morgenstunden beidseitig der Schranken für die Kontrollen aufgestellt. In knapp zwei Stunden stellten sie vier Rotlichtfahrten und zwei Gelblichtverstöße am Bahnübergang fest.

240 Euro und zwei Punkte

Zwei weitere Autofahrer wurden bei der Benutzung der Mobiltelefone erwischt. Sie erhalten ebenfalls einen Bußgeldbescheid.

Das Quartett mit den Rotlichtverstößen am Bahnübergang haben ein Bußgeld in Höhe von 240 Euro sowie zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot zu erwarten.

Nach der Kontrolle an der Schranken setzten die Beamten ihre Arbeit an Ampeln in der innenstadt fort. „Leider konnten wir trotz der regelmäßigen Kontrollen feststellen, dass eine „Rot“ zeigende Ampel nicht für jeden Fahrzeugführer bedeutet, dass er warten muss“, schreibt Peggy Wölk.

Rotlichtverstöße in der Innenstadt

So sind auf der B102, der Fontanestraße und der Willi-Sänger-Straße innerhalb von 40 Minuten zwei Fahrer bei roter Ampel und zwei weitere beim Handytelefonieren entdeckt worden.

In der Göttiner Straße und auch am Molkenmarkt wurden ebenfalls Rotlichtverstöße festgestellt und fünf weitere Verkehrsteilnehmer, die ihre Finger nicht vom Mobiltelefon lassen konnten.

Zu diesen Fahrzeugführern gehörten auch drei Fahrradfahrer. Diese erwartet ein Bußgeld in Höhe von 55 Euro für die Nutzung des Mobiltelefons während der Fahrt.

Von Jürgen Lauterbach

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