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Brandenburg/Havel Ballett mit der Wunderlampe feiert Premiere
Lokales Brandenburg/Havel Ballett mit der Wunderlampe feiert Premiere
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02:15 30.04.2017
Orientalisch muten die Tänze an – mit Gefühl und Geschmeidigkeit verzaubern die Tänzer ihr Publikum. Quelle: Volkmar Maloszyk
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Brandenburg/H

Was waren sie aufgeregt, die etwa 140 Kinder, die am Donnerstag mit ihren Betreuern um zehn Uhr in die Studiobühne drängten. Fünf bis acht Jahre alt waren sie und freuten sich auf die Premiere von „Die Wunderlampe“, eine Aufführung der Kasmet-Ballett-Company. In fantasiereichen Bildern hat die Choreographin Inga Lehr-Iwanov die Geschichte von Aladina (Alena Bossert) erzählt. Traurig steht das Mädchen im Abseits. Sie fühlt sich einsam und ausgeschlossen. Die kleinen Zuschauer können sofort erkennen warum. Alle Jugendlichen auf der Bühne starren gebannt auf ihr Handy und bewegen sich automatisch, ohne auf ihre Umgebung zu achten. Keiner ist ansprechbar.

Doch Wunder gibt es immer wieder. Aladina findet eine wunderschöne, glänzende Lampe. Vorsichtig streicht sie über die hübschen Ornamente, mit denen die Lampe verziert ist. Da steht plötzlich wie aus dem Nichts Dschinni, der Lampengeist (getanzt von Mario Ivanov) vor ihr und verspricht ihr, dass er alle ihre Wünsche erfüllen kann. Da ist es dann vorbei mit Aladinas Traurigkeit.

Aber die glänzende, schöne Lampe weckt Begehrlichkeiten. Ein Zauberer (Samuel Ivanov), der mit einem Skateboard über die Bühne saust, will Aladina die Lampe wegnehmen. Das kann Dschinni zwar verhindern, Aber beide müssen fliehen. Sie treffen sich in einem orientalischen Palast wieder. Dort werden sie Zeugen wunderschöner Tänze der Haremsdamen und tanzen mit.

Weitere Aufführungen

Die nächste Aufführung des Balettstückes ist am Samstag um 16 Uhr für die ganze Familie.

Weitere Termine: Am 10., 11. und 12. Mai wird das Ballett jeweils um 10 Uhr. Die Inszenierungen sind auf der Studiobühne des Theater zu sehen.

Eine einsame Frau irrt über die Bühne auf der Suche nach ihrer Tochter Aladina. „Die siehst du nie wieder“, zischt ihr der Zauberer im Vorbeisausen hämisch zu. Allerdings tut er selbst alles, um Aladina und Dschinni aufzuspüren, was ihm auch immer wieder gelingt. Er hetzt die beiden über die Bühne und durch das Theater, kämpft mit Dschinni, bis der ihm mit Schmackes in den Hintern tritt, so dass der Zauberer schnell wie das Licht auf seinem Skateboard verschwindet. Jubel bei den Kindern.

Doch der Zauberer gibt nicht auf, in den Besitz der Lampe zu kommen. Er stöbert Aladina und Dschinni in einem Schloss auf, wo Edeldamen nach Barockmusik tanzen. Mit temperamentvollem Tanz umgarnt eine Zigeunerin den Herzog. Ein Edelfräulein flirtet mit dem Zauberer, verführt ihn zum tanzen, so dass Aladina und der Lampengeist wieder entkommen können. Hartnäckig verfolgt er sie weiter bis auf den Mond. Dort tanzen silbern glänzende Roboter mit abgehackten Bewegungen in silbrigem Licht.

Dschinnie mit der Wunderlampe ist schließlich doch stärker. Stärker. Erst erscheint das Porträt von Aladinas Mutter im All. Und schließlich geht Aladinas größter Wunsch in Erfüllung: Sie findet ihre Mutter wieder, die sie herzlich in die Arme schließt. Und alle Kinder im Theater, die mitgefiebert haben, freuen sich mit ihr. Den kleinen Mädchen im Zuschauerraum fahren die Tanzrhythmen in die Beine. Und die kleinen Jungs sind fasziniert von dem skatenden Zauberer und den tanzenden Mondrobotern.

Die Wunderlampe ist eine wunderschöne, bis ins letzte Detail liebevoll gestaltete Inszenierung nach einer Idee von Inga Lehr-Ivanov. Sie ist auch für die Choreographie verantwortlich, hat die tollen Bühnenbilder erdacht, ebenso wie die Kostüme, die sie teilweise selbst geschneidert und zum Teil im Internet erstanden hat. Begeisterter Applaus.

Von Ann Brünink

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