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Brandenburg/Havel Bangen um den kleinen Eisbären Lars
Lokales Brandenburg/Havel Bangen um den kleinen Eisbären Lars
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16:32 04.02.2016
Eisbär Lars und Theo der kleine Tiger erklären sich gegenseitig ihre Welt Quelle: Theater
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Brandenburg/H

Kranksein ist so langweilig. Um sich zu erholen, soll man möglichst artig im Bett bleiben und immer nur schlafen, schlafen, schlafen, mault Birgit Schuster, alias Frau Schnuppe, in ihrem Krankenhauszimmer. Doch die Puppenspielerin hat viel Fantasie. Und so träumte sie sich hinaus aus dem sterilen Weiß ihrer Krankenstube weit weg bis an den Nordpol, wo sie Lars, dem kleinen Eisbären begegnete. Dem war auch langweilig, denn es war keiner da, mit dem er spielen konnte. Papa Eisbär hatte einfach keine Lust, mit seinem Sohn Verstecken oder Fangen zu spielen, denn Papa Eisbär war furchtbar müde und wollte einfach nur schlafen.

Das Puppenspiel „Lars der kleine Eisbär“ stand am Donnerstag auf dem Programm des Brandenburger Theaters. Die kleinen Besucher in der voll besetzten Puppenbühne waren schon ganz zappelig vor Spannung. Doch auf der Bühne stand nur ein schlichtes weißes Metallbett, in dem die quengelnde Frau Schnuppe lag. Ein weißer Krankenhausnachttisch und ein weißer Garderobenständer vervollständigten das spartanische Bühnenbild. Wie soll denn mit diesen Requisiten ein Puppenspiel gelingen, wird sich da vermutlich so manches Kind zweifelnd gefragt haben.

Doch Frau Schnuppe hat nicht nur viel Fantasie, sie hat auch jede Menge Improvisationstalent. Bei ihr kann ein weiß bezogenes Federbett Schnee- und Eisberge darstellen. Und in einen kreischbunten Bettbezug mit Blumen und Tiergesichtern gesteckt, kann es sogar als „Tigerdschungel“ durchgehen. Der Klapptisch des Nachttisches mutiert zu einer Eisenbahn. Und in einer braunen Wollsocke mit zwei Knöpfen als Augen erkennt man mühelos ein Kamel. Eine Wärmflasche spielt die weise Eule Eulalia. Und das Braunbärenmädchen Lea hilft Lars beim Besorgen der Honigmedizin für seinen kranken Papa.

Szene aus „Lars, der kleine Eisbär“. Quelle: Theater

Wer bist denn du? Lars staunt über den Tigerjungen Theo. Mit seinem braunen Fell und den Tigerstreifen fällt der Tigerjunge in der weißen Ödnis des Nordpols natürlich auf. Er sei aus Neugier in einen wartenden Zug eingestiegen, als der plötzlich losfuhr und erst am Nordpol wieder anhielt, erzählt Theo. Er weint bitterlich und will nach Hause zu seiner Mama, zu den grünen Bäumen , zu den Schmetterlingen und zu den bunten Blumen im Tigerdschungel. Aber wird er den Weg zurück alleine überhaupt finden? Schließlich begleitet Lars ihn, der langsam neugierig geworden ist auf all die Herrlichkeiten, die der kleine Tiger von seiner Heimat erzählt. Überglücklich schließt die Tigermama ihren verlorenen Sohn in die Arme. Ebenso groß ist die Freude von Papa Eisbär, als Lars wieder daheim ist.

Und so hatten die Kinder in der Puppenbühne am Schluss mit dem kleinen Eisbären Lars und seinen Freunden nicht nur eine spannende Geschichte erlebt, sondern auch ganz viel erfahren über Freundschaft und Hilfsbereitschaft und dass es überhaupt nicht darauf ankommt, wie jemand aussieht.

Termine: Weitere Vorstellungen von Lars, der kleine Eisbär sind am Freitag, 5. Februar, ab 10 sowie 18 Uhr zu sehen. Am Sonntag, 7. Februar, steht das Stück um 14.30 Uhr und 16 Uhr auf dem Programm. Lars, der kleine Eisbär, ersetzt die Aufführungen von Nils Holgerssons wundersame Reise, die zu den genannten Terminen ursprünglich geplant waren.

Von ab

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