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Barbara Hackenschmidt bezieht Bürgerbüro

Aus der Lausitz an die Havel Barbara Hackenschmidt bezieht Bürgerbüro

Barbara Hackenschmidt – die Widerständige! So beschreibt sich die SPD-Frau auf ihrer Visitenkarte selbst. Die Vollblutpolitikerin aus der Lausitz übernimmt den Wahlkreis von Andreas Kuhnert, der auf sein Direktmandat im Landtag verzichtet hat. Hackenschmidt war die Erste auf der Nachrückerliste ihrer Partei. Die erste Sprechstunde in Lehnin hat sie hinter sich.

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Barbara Hackenschmidt im Lehniner Bürgerbüro.

Quelle: Frank Bürstenbinder

Lehnin. Das verwaiste Abgeordnetenbüro von Andreas Kuhnert im Landtag hat sie schon bezogen, das Bürgerbüro ihres Vorgängers in der Lehniner Friedensstraße besuchte Barbara Hackenschmidt in dieser Woche zum ersten Mal. Mit übernommen hat die 60-Jährige aus der Lausitz die langjährige Kuhnert-Mitarbeiterin Anke Pausemann. Die beiden SPD-Frauen kennen sich seit vielen Jahren. Pausemann zeigte ihrer neuen Chefin die Räume, die ersten Bürger trafen zur Sprechstunde ein. Auch Kloster Lehnins Bürgermeister Bernd Kreykenbohm machte der Nachfolgerin des Lehniner Eigengewächses Kuhnert seine Aufwartung. Babara Hackenschmidt, an deren Namen sich die Leute im Altkreis Brandenburg sowie in Plaue und Kirchmöser noch gewöhnen müssen, ist in ihrem neuen Wahlkreis angekommen.

Mit dem Verzicht auf sein Direktmandat machte Kuhnert den Weg für die Erste auf der SPD-Nachrückerliste frei. So wird die Diplompädagogin neben ihrem Heimatlandkreis Elbe-Elster zusätzlich den Wahlkreis Brandenburg an der Havel I/Potsdam-Mittelmark I betreuen. Im Politikbetrieb ist Hackenschmidt keine Unbekannte. Sie war von 2004 bis 2014 Landtagsabgeordnete, verpasste aber bei der letzten Wahl den Wiedereinzug über ein Direktmandat. Die in der Gemeinde Massen lebende Vollblutpolitikerin pendelt künftig nach den Fraktionssitzungen zwischen ihren Bürgerbüros in Finsterwalde und Lehnin hin und her. Die nächsten Monate will sie nutzen, um die Kommunen, Menschen und Bürgermeister in ihrem neuen Verantwortungsbereich kennenzulernen. Die Geschäfte vor Ort werden jedoch schwerpunktmäßig von Mitarbeiterin Pausemann erledigt.

In die Angelegenheiten der Sozialdemokraten in ihrem Wahlkreis wolle sie sich nicht einmischen. Dazu gehöre auch die bevorstehende Bürgermeisterwahl in Kloster Lehnin, wo die SPD den parteilosen Uwe Brückner als Kandidaten präsentiert hat. „Als Moderatorin stehe ich gern bereit. Aber ich werde niemanden protegieren“, so Hackenschmidt. Die Probleme in der Mittelmark seien denen in Südbrandenburg ähnlich. „Schulen, Jobs, Flüchtlinge – da gibt es eine Menge Arbeit, in die ich mich gerne einbringen will“, sagte die Landtagsabgeordnete der MAZ.

Auf Landtagsebene ist Hackenschmidt europapolitische Sprecherin ihrer Fraktion geworden. Eines ihrer Lieblingsthemen ist das geplante Freihandelsabkommen mit den USA, TTIP. Zu Chancen und Risiken veranstaltet Hackenschmidt am 4. Februar um 19 Uhr im Hotel Markgraf in Lehnin ihren ersten öffentlichen Auftritt.

Von Frank Bürstenbinder

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