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Brandenburg/Havel So liebevoll kümmern sich die Bas-Mitarbeiter um den Marienberg
Lokales Brandenburg/Havel So liebevoll kümmern sich die Bas-Mitarbeiter um den Marienberg
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11:24 15.03.2019
Die Mitarbeiter der BAS sind im ständigen Einsatz: Mirko Haertel, Thomas Burczyk, Thomas Wollny, Torsten Schiebahn und Uwe Przystawik (von links). Quelle: JACQUELINE STEINER
Brandenburg/H

Der Marienberg bleibt ein begehrtes Naherholungsziel. Das ist auch ein Verdienst der Arbeitsfördergesellschaft Bas, die Bürgerpark und Gartendenkmal seit nunmehr zwei Jahren in Schuss hält.

Dazu wurde eigens eine integrative Abteilung gegründet, in der Menschen tätig sind, die auf dem Arbeitsmarkt sonst keine Chance hätten. Gleichwohl vollbringen sie erstaunliche Leistungen.

Allein im vergangenen Sommer mussten sie jeden Tag mehr als einen Kilometer Wasserschläuche aus- und einrollen, weil viele sensible Pflanzen wie Rosen und Stauden nicht einfach mit dem Schlagregner begossen werden dürfen, sondern von Hand gewässert werden müssen. „Große Probleme gibt es nach wie vor mit Vandalismusschäden und Graffiti“, sagt Bas-Abteilungsleiter Ronald Weßlin.

Besonders häufig kommen die Arbeiter am Südaufgang, an der Pergola und an der Freilichtbühne zum Einsatz. „Wir setzen darauf, Schäden möglichst schnell zu beseitigen und kein großes Gewese darum zu machen, um den Randalierern nicht noch ein Podium zu geben.“

Oliver Lamberty, Kornelia Köppe und Ronald Weßlin stellen das neue Programm für den Marienberg vor. Quelle: JACQUELINE STEINER

In diesem Jahr hat die Pflanzsaison bereits begonnen, so wurden 15 Eichen und Buchen entlang des neuen Ostaufganges vom Mariengrund über den Poetensteig gepflanzt.

3500 Tulpen- und Narzissenzwiebeln kamen ebenfalls schon in die Erde, weil die von der Buga mittlerweile so tief im Boden abgesackt sind, dass sie nicht mehr das Tageslicht erreichen.

Nachdem im vergangenen Jahr zudem der Toilettencontainer am großen Drachenspielplatz aufgestellt und gestaltet sowie der kleine Wasserspielplatz revitalisiert wurde, will sich das Bas-Team in diesem Jahr verstärkt um das Erneuern der Rasenflächen kümmern.

Gemeinsam mit dem städtischen Grün-Experten Bernd Prieß wird nach der richtigen Samenmischung gesucht, zudem wird noch geprüft, ob eventuell bestimmte Erdschichten aufgebracht werden müssen, um das Gras stabiler wurzeln zu lassen.

„Es ist immer eine große Herausforderung, das Gleichgewicht von Bürgerpark und Gartendenkmal zu halten“, sagt Weßlin. Gleichwohl soll es auch 2019 wieder zahlreiche Veranstaltungen geben. Am 30. März geht es los mit dem Bergerwachen, gleichzeitig startet erstmals hier der 11. Frauenlauf auf einer 570-Meter-Runde.

Gemeinsam mit dem Stadtsportbund werden der Schulcrosslauf (16. Mai), die Kita-Olympiade (20. Mai) mit knapp 400 Einschulungskindern und nicht zuletzt der „Branne’s Kids Day“ am 1. Juni mit zu 50 Vereinen und Organisationen auf der Zentralwiese organisiert.

„LebensArt“ mit mehr Ausstellern

Die Messe „LebensArt“ mit 100 Ausstellern zu Themen wie Garten, Wohnen und Lifestyle erreichte im Vorjahr bei ihrer Premiere mehr als 10.400 Besucher an drei Tagen.

In diesem Jahr vom 16. bis 18. August sollen es bis zu 120 Aussteller werden. „Wir hoffen, auch noch Brandenburger Firmen, Händler und Manufakturen erreichen zu können“, sagt Ronald Weßlin von der Bas.

Die Messe auf dem Berg ist eine logistische Herausforderung, beispielsweise allein das Organisieren des Händlerparkens. Zudem musste beispielsweise eigens ein Hauswasserwerk installiert werden, um Espressomaschinen oder Geschirrspüler zu betreiben.

Es wird am 21. April den Ostereier-Alarm gemeinsam mit dem Förderverein Marienberg geben. Die städtische Musikschule zelebriert ihr Sommerfest, die Premiere im Vorjahr mit der Bigband und Musikern aus Kaiserslautern im Vorjahr war ein großer Erfolg.

Gezeigt wird beispielsweise am 19. Juni Improvisationstheater mit Urban Luig „Shakespeare in the Parc“. Die Jugendkulturfabrik verlegt ihrenm Poetry_Slam „Dichterschlacht zu Brandenburg“ am 21. Juni auf die Freilichtbühne.

Und es gibt Ideen für die Zukunft bei der Bas, etwa zu einer „Sternennacht“ gemeinsam mit dem Planetarium Berlin oder eine „Bergleuchten“-Sommernacht auf dem Marienberg.

Von André Wirsing

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