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Bas soll Marienberg pflegen und erhalten

Brandenburg an der Havel Bas soll Marienberg pflegen und erhalten

Das Pflegen und Erhalten des Brandenburger Marienbergs übernimmt in den kommenden Jahren die kommunale Beschäftigungsgesellschaft Bas. Das haben die Stadtverordneten am Mittwochabend mehrheitlich beschlossen. Immerhin sind Werte von rund sechs Millionen Euro zu schützen.

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Besucher der Bundesgartenschau im Rosengarten auf dem Marienberg in Brandenburg an der Havel.

Quelle: dpa

Brandenburg/H. Das Pflegen und Erhalten des Gartendenkmals und Bürgerparks Marienberg übernimmt in den kommenden Jahren die kommunale Beschäftigungsgesellschaft Bas.Das haben die Stadtverordneten am Mittwochabend mehrheitlich beschlossen.

Immerhin sind Werte von rund sechs Millionen Euro zu schützen- diese Summe ist in das 14 Hektar große Areal im Vorfeld der Bundesgartenschau investiert worden.

Die Idee einer dauerhaften Nachnutzung sei maßgeblich durch die Buga selbst inspiriert worden, sagt Bürgermeister Steffen Scheller (CDU) auf Anfrage der SPD-Fraktion.

Auch taugten die Beispiele aus Kaiserslautern und Rathenow nur bedingt als Vorbild, dort waren eigene Gesellschaften für ehemalige Laga-Areale gegründet worden, die auch selbstständig investieren können. Damit spare man zwar die Umsatzsteuer, müsse aber gleichzeitig hohe Kosten für Geschäftsführung, Verwaltung, Buchhaltung, Mieten und betriebliche Aufwendungen vorhalten. Deswegen sei man auf das Betreibermodell gekommen, danach erhält die Bas im Anfangsjahr 385 700 Euro Zuschuss.

Die Stadt sorgt sich weiterhin selbst um die Bäume, Spielplätze, Wege, Springbrunnen und Beleuchtung. Zudem müssen Bas und Stadt jeweils entscheiden, welche Schäden die Gesellschaft selbst beseitigt und welche Beeinträchtigungen so groß sind, dass mehr Geld gebraucht wird.

In der kontrovers geführten Diskussion forderten Vertreter der Bündnisgrünen und der Linken, künftig ganz auf ein Einzäunen zu verzichten, der Marienberg solle durchgehend frei zugänglich sein. Scheller entgegnete, dass wertvolle Parkanlagen wie Sanssouci in Potsdam oder der Optikpark in Rathenow auch nachts vor Vandalismus geschützt würden. Herbert Nowotny (FDP) mutmaßte möglicherweise „versteckte Subventionen oder Wettbewerbsverzerrung gegenüber der freien Wirtschaft“ durch die Vergabe an die Bas. Norbert Langerwisch (Büfübü) hob die soziale Verantwortung für am Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen hervor, sekundiert von Axel Brösicke (AfD), der forderte: „Wir sollten auch mit Herz entscheiden und nicht nur mit dem spitzen Stift.“

Die Bas pflegt künftig unter anderem knapp 60.000 Quadratmeter Rasen, 13.100 Quadratmeter Gehölze, 7800 Quadratmeter Staudenflächen.

Von André Wirsing

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