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Brandenburg/Havel Wenn beim Straßenbau plötzlich die Steine ausgehen
Lokales Brandenburg/Havel Wenn beim Straßenbau plötzlich die Steine ausgehen
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20:30 30.05.2018
Stillstand auf der Hauptstraße, weil zeitweise geschnittene Steine fehlen. Quelle: JACQUELINE STEINER
Brandenburg/H

Aufregung in der Hauptstraße: Das Unternehmen hat am Mittwochmorgen zeitweilig die Arbeiten beim Sanieren des Abschnitts zwischen Packhofstraße und Wollenweberstraße eingestellt und die umliegenden Ladenbesitzer informiert. Die geschnittenen Pflastersteine mit der ebenen Oberfläche seien ausgegangen. Schnell verbreiteten sich Gerüchte: Von bis zu einem Monat Bauverzug war die Rede. Damit wäre es zu Komplikationen mit den Besucherströmen zum Havelfest gekommen, welches in gut zwei Wochen stattfindet.

Am Dienstag hatte Oberbürgermeister Steffen Scheller (CDU) noch bei der Pressekonferenz für das 55. Havelfest verkündet, er gehen fest davon aus, dass bis dahin die Bauarbeiten abgeschlossen seien. Die Nachricht von der Bauunterbrechung erreichte am Mittwoch auch die Verwaltung. „Wir haben mit dem beauftragten Bauunternehmen eine vertragliche Vereinbarung, dass vor dem 15. Juni die Arbeiten beendet sind. Die Firma Beschorner hat ein erfahrenes Team, das mit großem Engagement daran gehen wird, dies auch zu sichern“, sagt Rathaussprecher Jan Penkawa.

Nach MAZ-Informationen gibt es tatsächlich Engpässe, weil viele Kommunen mit historischen Innenstädten derzeit geschnittenes Pflaster einbauen lassen und die Vorlieferanten gar nicht nachkommen mit dem Abarbeiten der Bestellungen. Beschorners Einkäuferteam soll sich aber das Ziel gestellt haben, spätestens am Donnerstagvormittag Entwarnung zu geben. Notfalls besorge man die Steine von anderen Unternehmen, die Material gelagert haben, aber derzeit nicht brauchen.

Auf einer Länge von 114 Metern und einer Fläche von mehr als 600 Quadratmetern wird derzeit das Pflaster vor der Jahrtausendbrücke ausgewechselt und durch geschnittenes Pflaster ersetzt. Vieles ist Handarbeit, weil um die Straßenbahngleise herum gebaut wird.Mit dem ebenen Belag soll es Erleichterungen für Fußgänger und für Radfahrer geben.

Von André Wirsing

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