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Bei jedem Zuschlag drei Pralinen obendrauf

Bullenauktion in Groß Kreutz Bei jedem Zuschlag drei Pralinen obendrauf

Für 5300 Euro kam am Dienstag der teuerste Bulle unter den Hammer. Über 500 Besucher lockte die traditionelle Auktion auf dem Gelände der Rinderproduktion Berlin-Brandenburg (RBB) an. Weil Frauentag war, bekam jede Dame, die einen Zuschlag erhielt, drei Pralinen dazu. Bei den stolzen Preisen nicht mehr als ein Trostpflaster.

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Mit 4800 Euro brachte der Uckermärker Bulle Orkan aus dem Stall von Dirk Berndt aus Schwedt eine stolze Summe ein.

Quelle: Christine Lummert

Groß Kreutz. Mitgesteigert haben die wenigsten, aber zum Zuschauen bei der Bullenauktion fanden sich am Dienstag etwa 500 Menschen auf dem Gelände der Rinderproduktion Berlin-Brandenburg (RBB) in Groß Kreutz ein. 85 Fleischrindbullen aus fünf verschiedenen Rassen suchten neue Besitzer. Nicht nur Berliner und Brandenburger waren auf der Auktion unterwegs, auch Landwirte aus Polen und Tschechien suchten nach den richtigen Tieren für ihre Kühe.

Bereits am Vortag wurden alle Tiere mit fachmännischem Blick gekört und aus den vorgestellten Zuchtbullen der Rassen Angus, Charolais, Fleckvieh, Limousin und Uckermärker die Sieger bestimmt. Schick gemacht mit Gewinnerschärpe durften die Rassesieger und ihre Artgenossen am Vormittag bei der Vorstellung aller Tiere schon einmal auf dem Sägemehl im Führring der Auktionshalle vor dem Publikum Probelaufen. Die Kaufinteressenten studierten die Ergebnisse der Körung, bei der Typ, Bemuskelung und Skelett bewertet wurden und verglichen die Zahlen mit dem Live-Bild im Ring.

Charolais-Bulle Bernar war der 1000

Charolais-Bulle Bernar war der 1000. Bulle, der im Laufe der Jahre in Groß Kreutz versteigert wurde.

Quelle: Christine Lummert

Am eindrucksvollsten zeigte sich der Uckermärker-Zuchtbulle Malte, der mit 955 Kilo Gewicht am meisten Masse auf die Waage brachte und der Agrargenossenschaft Hohennauen den Siegertitel seiner Rasse bescherte. Bulle Malte machte auch den Anfang bei der Versteigerung, die von Auktionator Torsten Kirstein geleitet wurde. „Gleich zu Beginn eine kleine Ankündigung – weil Frauentag ist, bekommt jede Dame, die den Zuschlag erhält gleich noch ein paar Pralinen als Geschenk dazu.“

Die Züchterinnen brauchten diesen Ansporn eigentlich nicht, aber als Uckermärker-Zuchtbulle Mamor nach hartem Bieterkampf für 5000 Euro an seine neue Besitzerin ging, waren die Pralinen ein kleines Trostpflaster für den enormen Preis. Nur Bulle Ikarus aus derselben Rasse kam mit 5300 Euro für noch mehr Geld unter den Hammer.

Für die 27 Uckermärker-Zuchtbullen wurde im Schnitt am meisten bezahlt, während von den 27 angebotenen Charolais-Bullen der Körungssieger Eskimo schon für 3200 Euro über den Tisch ging. Von den 18 Fleckvieh-Bullen kamen einige für bis zu 4200 Euro unter den Hammer. Die zehn Vertreter der Limousin-Rasse gingen alle unter 3600 Euro weg und die drei angebotenen Angus-Bullen Jaguar, Big Ben und Bistro waren zwar mit zu 700 Kilo stattlich anzusehen, aber da sie in der Region eher selten auf der Weide stehen schon ab 2500 Euro zu haben.

Von Christine Lummert

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