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Bernhardspfad bekommt ein Logo

Pilgerweg nahe Lehnin Bernhardspfad bekommt ein Logo

Lehnin liegt zwar auf dem Jakobsweg, doch die Gemeinde will Wallfahrern ab Sommer nächsten Jahres einen eigenen Rundweg anbieten: Der etwa 35 Kilometer lange Bernhardspfad soll auf vorhandenen Wanderstrecken in Lehnin beginnen und in zwei Routen entlang der Kirchen Nahmitz, Trechwitz, Damsdorf, Emstal, Rädel und wieder zurück führen.

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So soll das Logo für den Bernhardspfad aussehen.
 

Quelle: M. Thurley

Kloster Lehnin.  
 Pilgern ist eine uralte Form der Spiritualität, aber trotzdem zeitgemäß. In Kloster Lehnin will man sich dem nicht verschließen.

„Wir möchten diesen Trend aufgreifen , dass Leute beim Wandern ihren Geist schweifen lassen können und das touristische und spirituelle Leben in unserer Gemeinde ein bisschen puschen“, sagt Mark Thurley, der am Mittwochabend im Aussschuss für Wirtschaft, Tourismus und Kultur über den Stand beim Pilgerweg informierte. Der Gästemananger des evangelischen Diakonissenhauses ist sachkundiger Einwohner und gehört der im Sommer gebildeten sechsköpfigen Arbeitsgruppe an.

Der etwa 35 Kilometer lange Bernhardspfad soll auf vorhandenen Wanderwegen in Lehnin beginnen und in zwei Routen entlang der Kirchen Nahmitz, Trechwitz, Damsdorf, Emstal, Rädel und wieder zurück nach Lehnin führen. Das Gotteshaus in Netzen sei als Optionskirche vorgesehen. Die Arbeitsgruppe ist die Strecke inzwischen mit Fahrrädern abgefahren und hat ein Logo kreiert: Ein großes rotes „B“ auf schwarzem Grund nebst Karo-Linie. Namenspatron ist Bernhard von Clairvaux, der einer der bedeutendsten Mönche des Zisterzienserordens im 12. Jahrhundert war und dem das Klostermuseum 2014 eine Sonderausstellung gewidmet hatte. „Rot-weiß waren die Farben von Bernhard, aber auch der Templer“, erklärte Thurley.

Das Trio um Kreiskantor Andreas Behrendt, auf den die Pilgerweg-Idee zurückgeht, Museumsleiter Stefan Beier und der federführenden Spiritualitätsbeauftragten der Landeskirche Andrea Richter habe sich auf die Fahne geschrieben, ein Begleitheft mit Informationen über die Geschichte des Pilgerns und über die Stationskirchen zu erarbeiten. Von den Pfarrern, die weitere Ideen einbringen können, komme ein positives Feedback. Richter habe bei der Landeskirche bereits erste Mittel für das Heft akquiriert. Die Beschilderung des Bernhardspfades ist im nächsten Jahr über die Gemeinde geplant.

„Anpilgern“ soll laut Thurley am 16. Juli 2016 sein. An den beiden Tagen zuvor sind im Rahmen der Lehniner Sommermusiken ein Pilgerkonzert und ein Symposium vorgesehen, bei dem der Pfad vorgestellt wird.

Von Claudia Nack

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