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Berufemarkt mit Bagger und 111 Ausstellern

Brandenburg an der Havel Berufemarkt mit Bagger und 111 Ausstellern

111 Aussteller waren am Samstagvormittag auf dem 19. Berufemarkt der Wirtschaftsregion Westbrandenburg im Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) und im Überbetrieblichen Ausbildungszentrum (ÜAZ) vertreten und stellten den interessierten Jugendlichen vom Altenpfleger bis zum Zollbeamten im mittleren Dienst ein breites Spektrum an Berufsbildern vor.

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Früh übt sich wer ein Meister werden will. Schüler konnten am Sonnabend auf dem Berufemarkt wiederholt Hand anlegen.
 

Quelle: Christine Lummert

Brandenburg/H.  Azubi Jan Brandenburg half mit sieben Kollegen aus seinem Ausbildungsbetrieb ZF den großen Ansturm der etwa 3000 Jugendlichen und Eltern beim 19. Berufemarkt der Wirtschaftsregion Westbrandenburg in die richtigen Bahnen zu lenken. „Zusammen mit Azubis von anderen Betrieben haben wir uns freiwillig dafür gemeldet und bei so vielen verschiedenen Ständen ist das auch nötig.“

Insgesamt 111 Aussteller sind am Samstagvormittag im Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) und im Überbetrieblichen Ausbildungszentrum (ÜAZ) vertreten und stellen den interessierten Jugendlichen vom Altenpfleger bis zum Zollbeamten im mittleren Dienst ein breites Spektrum an Berufsbildern vor.

„Die Unternehmen aus der Region haben erkannt, dass sie für sich Werbung machen müssen, um die richtigen Auszubildenden für sich zu gewinnen“, erklärt Henning von Wittich, Projektleiter der Wirtschaftsregion Westbrandenburg, in der Unternehmen aus Rathenow, Premnitz und der Stadt Brandenburg vertreten sind.

Seit vier Jahren läuft mit dem „Schau-mal-vorbei!“-Programm ein weiteres Projekt, bei dem Jugendliche noch weiter in die Arbeitswelt schnuppern können. „Auf acht unterschiedlichen Touren besuchen jeweils einige Schüler bis zu fünf Unternehmen an einem Tag, um dort hinter die Kulissen zu schauen“, erklärte von Wittich.

Thematisch geordnet nach Handwerk und Bau, Verwaltung und Finanzen oder Lebensmittel und Chemie können sich interessierte junge Leute beim Berufemarkt für eine Richtung entscheiden. „Die Tour zum Thema Gesundheit mit Besuchen im Krankenhaus und Seniorenzentren war allerdings schon nach zehn Minuten ausgebucht“, sagt von Wittich.

Während einige am Samstag noch an den Ständen erste Informationen sammelten, wussten andere schon ganz genau, in welche Richtung es nach dem Schulabschluss einmal gehen soll. Johanna Brückner besucht die 10. Klasse der Otto-Tschirch-Oberschule in Brandenburg und hat den Beruf der Konditorin fest im Blick. „Ich habe in dieser Richtung schon Praktika absolviert und Backen ist sowieso mein Hobby“, erklärt die 15-Jährige, die deshalb unter anderem auch am Stand der Bäckerei Thonke vorbeischaut.

 Ihr Schulkameradin Yara Schiermann ist da noch offener. „Es soll aber in die Richtung der Arbeit mit Menschen gehen“, sagt die Zehntklässlerin. „In den Sommerferien habe ich für zwei Wochen ein freiwilliges Praktikum in einer Kita gemacht und das hat mir gut gefallen“, erzählt Yara.

Mit der Orientierung auf die richtige berufliche Richtung kann nicht früh genug begonnen werden. Der 14-jährige Toby Daszenies, der zurzeit noch die Schulbank in der achten Klasse der Nicolai-Oberschule drückt, hatte beim Berufemarkt seine Eltern im Schlepptau.

„Ein Bürojob kommt für mich nicht in Frage“, erklärt Toby mit Bestimmtheit. Deshalb nutzt er am Samstag jede Gelegenheit, sich praktisch in verschiedenen Handwerken auszuprobieren. Blech schneiden und das saubere Zertrennen von Fliesen klappt ganz wunderbar. „Bis jetzt steht aber eine Lehre zum Industriemechaniker bei ZF bei mir an erster Stelle“, sagt der 14-Jährige.

Auch die Märkische Allgemeine Zeitung war mit einem Stand vertreten. Die Auszubildenden konnte gut ihre Erfahrungen und die Inhalte der Ausbildung zur Medienkauffrau/-mann vermitteln. Ein weiterer Blick fiel auf die Ausbildung zum  Medientechnologen (m/w), welcher in der Pressedruck GmbH in Potsdam angeboten wird.

Ausbildungsangebote der Märkischen Allgemeinen

Und für alle Jugendlichen, die noch so gar keine Vorstellungen von ihrem künftigen Berufsweg hatten, war ein Blick in das Ausbildungsportal azubify.de eine willkommene Hilfe. Daten und Fakten zu einer Vielzahl von Berufsbildern sind in azubify.de zu finden sowie konkrete Angebote von Unternehmen aus der Region als auch aus anderen Bundesländern. Wer weiß, vielleicht zieht es ja den einen oder anderen in die Ferne.

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Von Christine Lummert

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