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Brandenburg/Havel Mehr Geld und Stellen für die Feuerwehr
Lokales Brandenburg/Havel Mehr Geld und Stellen für die Feuerwehr
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02:15 19.02.2016
Die Leitstelle der Feuerwehr koordiniert die Rettungsfahrten. Quelle: Julian Stähle
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Brandenburg/H

Die Verwaltung der Stadt Brandenburg reagiert auf Personalengpässe bei der Berufsfeuerwehr, der auch die Regionalleitstelle zugeordnet ist. Nach Angaben des zuständigen Beigeordneten Michael Brandt hat der Leitstellenbeirat beschlossen, die bedarfsgerechte Personalausstattung der Regionalleitstelle Brandenburg von einem externen Gutachter ermitteln zu lassen. Die erforderlichen Mittel dafür seien im Haushalt 2016 eingestellt worden.

Bürgermeister Steffen Scheller (CDU) hat aber nicht nur dafür Geld eingeplant. „Mit dem Stellenplan 2016 sollen im Übrigen weitere Stellen bei der Fachgruppe 37 (Feuerwehr) ausgewiesen werden“, teilt Stadtsprecherin Angelika Jurchen mit.

Mehr Geld in die Hand genommen

Konkret gehe es um eine Stelle in der Organisation Rettungsdienst und zwei Disponentenstellen in der Regionalleitstelle. Keine Angaben macht die Verwaltung zur Zukunft des Fachgruppenleiters Detlef Wolf, der das Rentenalter erreicht.

Der Beigeordnete Brandt hatte in der Vergangenheit zwar die teils schwierige Personalsituation bestätigt, zugleich aber stets betont, dass der verantwortlichen Fachgruppenleiter Detlef Wolf den Bedarf der Feuerwehr stets rechtzeitig und verantwortungsvoll angemeldet habe. Daher seien auch in der Vergangenheit neue Beschäftigte eingestellt worden, zuletzt zum Jahresende 2015 nicht nur zwei, sondern vier neue Mitarbeiter. Bereits 2014 sei darauf gedrungen worden, dass im Folgejahr vier Ausbildungsstellen Notfallsanitäter zu benötigt werden.

Langwierige Weiterqualifizierungen

Brandt wirbt um Verständnis dafür, dass neue Mitarbeiter langwierig und „umfangreich nachqualifiziert“ werden mussten im Grundlehrgang der Berufsfeuerwehren, zu Gruppenführer-Lehrgängen und zum teil in de Rettungsassistenten- und Disponentenausbildung. Das Personal stehe in der Ausbildungszeit für die Planung der Regionalleitstelle nicht zur Verfügung.

Die Verwaltung räumt ein, dass berechtigte Ansprüche von Mitarbeitern schwer auszugleichen seien infolge von Schwangerschaft, Elternzeit und verkürzter Arbeitszeit wegen Kinderbetreuung. Der überdurchschnittliche Ausfall durch Krankheit sei keine Brandenburger Spezialität, sondern in allen Regionalleitstellen im Land zu beobachten.

Von Jürgen Lauterbach

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