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Brandenburg/Havel Beseitigung der Sturmschäden dauert weiter an
Lokales Brandenburg/Havel Beseitigung der Sturmschäden dauert weiter an
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06:40 11.10.2017
Dieser mächtige Baum ist am Packhof auf die Bootshalle des Ruderclubs RCHB gefallen und muss nun entsorgt werden. Quelle: Stadtverwaltung
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Brandenburg/H

Sturm „Xavier“ hat mehr Schäden hinterlassen als zunächst angenommen – das bedeutet viel Arbeit für die Feuerwehren sowie die Baumpflege- und Gartenbaubetriebe.

Gleichzeitig häufen sich in der Grün- und Umweltbehörde die Anrufe wütender Bürger, die nicht verstehen können, warum auf ihrem Grundstück nicht zuerst der umgestürzte Baum weggeräumt wird. Fachgebietsleiterin Kirstin Ohme hat Dutzende Beschwerdeanrufe gezählt: „Vorrangig ist für uns das Beseitigen akuter Gefahren, davon gibt es noch genug. So schlimm es für den Einzelnen ist, wenn ein Baum auf seinem Zaun oder auf dem Auto liegt. Aber dort stellt er vorerst keine Gefahr mehr da.“

Es gebe noch Hunderte geborstene, gebrochene und abgeknickte Bäume, die zuerst entsorgt werden müssten, bevor der nächste Sturm sie zum Einsturz bringt. Täglich würden noch akute Schädigungen an Bäumen festgestellt, die zuerst beseitigt werden müssen.

„Um diese Gefahrenabwehrmaßnahmen schnell durchführen zu können und Schäden an Leben oder Sachwerten abzuwenden, muss die Beräumung liegender Bäume und Äste auf Grünflächen und an Straßenrändern zurückgestellt werden. Ebenso müssen sich Bürger gedulden, denen ein Baum auf ihren Zaun oder auf ihr Privatgrundstück gefallen ist“, sagt Kirstin Ohme. Fünf Garten- und Landschaftsbaufirmen, die Berufsfeuerwehr und der Bauhof sind ständig im Einsatz, auch am Wochenende.

Zudem seien die Firmen auch von den Mittelmark-Orten umworben. Ursprünglich sollten alle Arbeiten noch in diesem Monat erledigt sein, nach derzeitigem Strand wird es allerdings erst im November so weit sein.

Liebe Leser, haben auch Sie Schäden auf Ihrem Grundstück, in Ihrem Garten? Dann schicken Sie uns bitte ein Foto mit einer kurzen Ortsbeschreibung per E-Mail an brandenburg-stadt@maz-online.de.

Von André Wirsing

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