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Brandenburg/Havel Besuch im Schweinstall
Lokales Brandenburg/Havel Besuch im Schweinstall
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00:25 14.01.2016
Abgeordnete lassen sich Schweinehaltung erklären. Quelle: KBV
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Mittelmark

Er sieht sich als Kämpfer für gesundes Essen, sauberes Wasser und für starke ländliche Räume. Für Schlagzeilen sorgte unlängst seine Forderung nach „frischer Luft“ für alle Brandenburger als es wieder einmal um die umstrittene Massentierhaltung ging. Doch wie geht es wirklich in einem großen Schweinestall zu?

Gemeinsam mit anderen Landtagsabgeordneten hat sich Benjamin Raschke vom Landesverband Bündnis 90/Die Grünen auf Einladung des Kreisbauernverbandes (KBV) unter anderem in der Schweinemastanlage der Agrargenossenschaft „Flämingfarm“ in Grubo bei Niemegk umgesehen.

Raschkes Fazit von der Exkursion zu Ferkeln, Schweinen und Schlachtern: Er nehme viele Eindrücke mit für die Arbeit im Landwirtschaftsausschuss. Und was ist mit dem tierischen Gestank? Der wird sich wohl nie ganz vermeiden lassen. Immerhin zeigte sich der Abgeordnete überrascht vom Lüftungssystem. Dies habe er so nicht erwartet, so Raschke. Der Kreisbauernverband präsentierte den Abgeordneten, die mit unterschiedlicher Sichtweise angereist waren, eine regionale Wertschöpfungskette. Die reichte von der Ferkelaufzucht der Hoher Fläming eG in Rädigke-Niemegk über die Gruboer Schweinemastanlage bis hin zur Fleischerei Zimmermann, wo die Tiere zu hochwertigen Fleisch- und Wurstwaren veredelt werden.

Wolfgang Roik (SPD) sprach von einem „sehr lehrreichen Exkurs in die Schweinehaltung“. Er ermunterte die Landwirte noch mehr in die Offensive zu gehen. Für eine stärkere Unterstützung der regionalen Wertschöpfungsketten sprach sich Andreas Bernig (Die Linke) aus. Fleisch aus der Region müsse in Berlin und Potsdam vermarktet werden. Sven Schröder (AfD), Vorsitzender des Landwirtschaftsausschusses, forderte ein Ende des Russlandembargos. Dies könnte den Betrieben eine wirtschaftliche Entlastung bringen. Brandenburgs Bauernpräsident Udo Folgart (SPD) wünschte sich beim Thema Tierhaltung mehr Sachlichkeit statt Ideologie.

Von Frank Bürstenbinder

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