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Brandenburg/Havel Betrunkene attackieren dunkelhäutige Familie
Lokales Brandenburg/Havel Betrunkene attackieren dunkelhäutige Familie
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14:43 28.06.2017
Die Angreifer hatten getrunken, was genau ist aber noch nicht bekannt. Quelle: epd
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Brandenburg/H

Einen mutmaßlich rassistischen Übergriff am Dienstagabend in Brandenburg an der Havel verfolgt die Staatsschutzabteilung die Brandenburger Polizei. Opfer wurde laut Polizei eine dunkelhäutige Familie, die auf dem Norma-Parkplatz in der Wilhelmsdorfer Straße attackiert wurde.

Zeugen informierten die Polizei gegen 19.15 Uhr, dass auf dem Parkplatzgelände eine dunkelhäutige Familie von mehreren Personen beschimpft und belästigt wird. Einer der Täter versuchte den Familienvater vor den Augen von dessen Kind zu schlagen.

Die Familie flüchtete in den Supermarkt. Als sie ihn später wieder verließen, befand sich die Angreifergruppe immer noch vor dem Laden, berichtet Polizeisprecherin Juliane Mutschischk. Während die Frau und das Kind wegliefen, folgten drei Männer dem Familienvater und pöbelten weiter gegen ihn.

Ein Zeuge, der die Attacke beobachtete, nahm sein Auto und stellte sich mit dem Fahrzeug zwischen die Personengruppe und den Mann. Die inzwischen eingeroffenen Polizeibeamten stellten zwei tatverdächtige Männer fest. Beide waren den Angaben zufolge erheblich alkoholisiert.

Einer der Männer, ein 33-Jähriger, wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen“, berichtet die Polizeisprecherin. Nach derzeitigen Erkenntnissen kennen sich die Familie und dieser 33-Jährige aus ihrer Nachbarschaft. Der Grund der Auseinandersetzung ist zur Stunde unklar.

Zu den Hintergründen des Konfliktes hat der polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen übernommen, also die politische Polizei. Sie dauern am an. Die Beamten ermitteln wegen des Verdachtes der Volksverhetzung und der versuchten Körperverletzung.

Zeugen, die den Sachverhalt beobachtet haben werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Brandenburg an der Havel unter 0 33 81 / 56 00 zu melden. Auch bittet die Polizei den Zeugen, der sich mit dem Auto zwischen die Personen stellte, sich bei der Polizei zu melden.

Von Jürgen Lauterbach

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