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Brandenburg/Havel Bewaffneter Überfall auf Supermarkt
Lokales Brandenburg/Havel Bewaffneter Überfall auf Supermarkt
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15:32 17.06.2015
Quelle: C. Griebel
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Brandenburg an der Havel

Den Schock ihres Lebens erlebte am Dienstagabend eine Kassiererin im Netto-Markt in der Göttiner Straße. Sie wurde Opfer eines bewaffneten Überfalls.

Es war gegen 19.45 Uhr, kurz vor Ladenschluss, als ein Mann mittleren Alters das Geschäft betrat, in dem sich noch drei Kunden befanden. Kurz vor Betriebsbeschluss ging er an die Kasse und gab vor, Waren bezahlen zu wollen. Als die Mitarbeiterin ihre Kasse öffnete, bedrohte er sie plötzlich mit einem pistolenähnlichen Gegenstand und forderte Geld. Die Kassiererin kam dieser Forderung nach und übergab dem Täter eine nicht genannte Summe Bargeld.

Dieser verstaute seine Beute in einer mitgebrachten Tüte ohne Aufschrift und verschwand in unbekannte Richtung aus dem Markt. Die überfallene Kassiererin blieb mit den Kunden unter Schock stehend im Markt zurück. Körperliche Schäden erlitt sie ansonsten aber nicht, wie Polizeisprecher Heiko Schmidt am Mittwoch mitteilte.

Info

Unter 03381/5600 können Zeugen ihre Beobachtungen bei der Polizei schildern.

Die von einer Zeugin unmittelbar alarmierte Polizei eilte zum Tatort. Den flüchtigen Täter konnte sie zwar trotz des Einsatzes eines Fährtenhundes nicht mehr stellen. Es existiert aber eine grobe Beschreibung des Unbekannten: Gesucht wird demnach ein hellhäutiger Mann zwischen 45 und 50 Jahren, zwischen 1,65 Meter und 1,80 Meter groß, mit fülligem Gesicht.

Er trug während des Überfalls keine Brille, war im Gesicht glatt rasiert und insgesamt von „etwas fülligerer Statur“, wie die Polizei mitteilte. Der Gesuchte sprach mit Akzent, möglicherweise russisch oder polnisch, und trug eine auffällige, grünliche Fleece-Jacke mit mehrfarbigem Muster. Auf dem Kopf hatte er wahrscheinlich eine karierte Schiebermütze.

Die Polizei sucht nun dringend nach Zeugen, die am Dienstagabend in Tatortnähe etwas Auffälliges beobachtet haben. Die Zeugenbefragungen gaben zumindest bis Mittwoch kein belastbares Phantombild her, sagte Schmidt der MAZ.

von Philip Rißling

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