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Bienenfleißig: Frühjahrsputz im Krugpark

Brandenburg an der Havel Bienenfleißig: Frühjahrsputz im Krugpark

Unkraut jäten, Blumenbeete säubern, Schuppen streichen: um den Krugpark für den Frühling auf Vordermann zu bringen, haben sich sechs Männer und Frauen der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Heimatfreunde getroffen und angepackt. Jetzt können die Besucher kommen.

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Beate Bölsche (l.) und Sigrid Weigmann pflanzen einen Zauh-Giersch. Er soll bei Führungen die Brandenburger Pflanzenvielfalt zeigen.

Quelle: Jürgen Krumnow

Brandenburg/H. In jedem Monat vom Frühjahr bis zum Herbst treffen sich Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Heimatfreunde des Kulturbundes zum Arbeitseinsatz im Naturschutzzentrum Krugpark. Am Freitag waren es nur sechs Frauen und Männer der 52 Mitglieder starken AG der Naturfreunde.

„Aber was zählt ist, dass wir regelmäßig kommen und uns um Ordnung und um den Erhalt der Anlage kümmern“, sagte Sigrid Weigmann, Leiterin der AG.

Mit ihren 65 Lebensjahren bezeichnete sie sich als das Küken der kleinen Truppe, die am Freitag Unkraut beseitigte, Blumenbeete säuberte oder zum Schutz vor Witterungseinflüssen Schuppen mit Farbe strichen, wie Bernd Dames und Gernot Niepel. Neben Sigrid Weigmann arbeitete die 85-jährige Beate Bölsche, die von 1976 bis 2016 die Arbeitsgemeinschaft leitete.

Beide Frauen, gewissermaßen Aktivisten des Naturschutzes in der Stadt Brandenburg, hatten im nahen Wald Giersch-Pflanzen geborgen und setzten diese an einem Zaun im Bereich des Zentrums wieder ein. „Dabei geht es nicht darum, dass sich die für Salat genutzte Pflanze zufällig auch Zaun-Giersch nennt“, sagte Sigrid Weigmann. „Im Zentrum wollte man die Pflanze bei Führungen als Beispiel für die Vielfalt in der Nähe haben.“

Hintergrund für die regelmäßigen Arbeitseinsätze ist nach den Worten der Naturfreundin, dass mit nur vier hauptamtlich beschäftigten Mitarbeitern für die pädagogischen Aufgaben und die Tierpflege viele Arbeiten gar nicht zu bewältigen sind. Bei Veranstaltungen, und davon gebe es im Verlauf eines Jahres reichlich, stünden dem Zentrum überdies die Mitglieder des Fördervereins zur Seite.

Von Jürgen Krumnow

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