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Brandenburg/Havel Schüler zeigen eigene Arbeiten an der THB
Lokales Brandenburg/Havel Schüler zeigen eigene Arbeiten an der THB
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10:12 21.03.2018
Regina Heinrich, Kunst- und Mathematiklehrerin am OSZ Alfred Flakowski stellt die Werke in der Vernissage vor.  Quelle: Tobias Wagner
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Brandenburg/H

 Schüler des Oberstufententrums (OSZ) Alfred Flakowski zeigen in der Ausstellung „Raum für Bildräumlichkeiten“ selbstgemalte Bilder in der Bibliothek der Technischen Hochschule Brandenburg (THB). Am Mittwoch stellte Regina Heinrich, Kunst- und Mathematiklehrerin am Oberstufenzentrum, die Werke vor etwa 60 Kunstinteressierten und Schülern in einer Vernissage vor.

„Unser Ziel ist es, die Patenschaft zur THB wieder zu beleben“ sagt Heinrich. In den Räumen der Bibliothek sind insgesamt 50 Werke zu bestaunen, die von Schülern der 11. und 13. Klassen geschaffen wurden. Es ist die bisher größte Ausstellung des Oberstufenzentrums.

Blick in die neue Ausstellung an der THB. Quelle: Tobias Wagner

Die Bandbreite der Bilder reicht von Fotorealismus über surreale Traumwelten bis hin zur Hommage an die großen Künstler wie Vincent van Gogh, Gustav Klimt und M.C. Escher.

Vor allem Letzterer wurde durch seine Darstellung perspektivischer Unmöglichkeiten und optischer Täuschungen bekannt. Die Ausstellung befasst sich ebenfalls mit der Brechung von Formen geometrischer Figuren. „Es kommt immer auf die Perspektive an“, sagt Heinrich. „Die Schüler zeigen hier ganz unterschiedliche Auffassungen zu Bildräumlichkeiten“.

Die Vorbereitungen zur Ausstellungen begannen bereits nach dem Oktoberferien. „Als ich das Thema bekannt gab, waren die Schüler natürlich im Zweifel“, erinnert sich Heinrich. „Trotz dem einige der Schüler der Meinung waren, nicht zeichnen zu können, sind wunderbare Werke entstanden“.

Bewertung von Kunst ist immer subjektiv

Eine Bewertung von Kunst sei für die Kunstlehrerin immer subjektiv, die Bildkomposition ist schlussendlich ausschlaggebend für die Auswahl gewesen. Fühlten sich die Schüler mit einer Maltechnik wohl, durften sie sich austoben. So animierte animierte Heinrich selbst kunstscheue Schüler zum Mitmachen. „Denn um Kunst zu verstehen, muss man Kunst machen.“

Bilder, die das Herz berühren

Ziel war es, Bilder zu kreieren, die das Herz berühren und ein Stück der Seele des jungen Künstlers weitergeben. Eine erkrankte Schülerin offenbarte beispielsweise ihren Schmerz mit Hilfe des Gemalten. Dieses Verarbeiten von Emotionen war ausschlaggebend für die Wahl des Bildes in die Ausstellung. Das künstlerische Talent trat in diesem Moment in den Hintergrund. „Ich bin immer noch stolz wie Bolle“, sagt Heinrich.

Die Ausstellung „Raum für Bildräumlichkeiten“ ist in der Bibliothek der Technischen Hochschule Brandenburg bis 19. April zu sehen. Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag, jeweils von 10 bis 22 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Von Tobias Wagner

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