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Brandenburg/Havel Billard-EM: Geld für nächstes Turnier
Lokales Brandenburg/Havel Billard-EM: Geld für nächstes Turnier
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00:20 12.01.2018
Die Organisatorin der Billard-EM, Helga Blawid. Quelle: Marcus Alert
Brandenburg/H

Die Billard-Europameisterschaften haben sich in der Havelstadt längst etabliert. Im nächsten Jahr werden diese internationalen Meisterschaften vom 26. April bis 5. Mai bereits zum vierten Mal in Folge im „Stahlpalast“ ausgetragen. 2011 war der Beschluss gefasst worden, alle zwei Jahre die 18 Disziplinen bei einer gemeinsamen EM zusammenzufassen.

Mit einem kleinen Neujahrsempfang im Axxon-Hotel dankte die Vorsitzende der SG Stahl Brandenburg, Helga Blawid, den Organisatoren der EM 2017 und warb schon einmal für die EM 2019. Das hatte auch offensichtlichen Erfolg. Denn Bürgermeister Steffen Scheller (CDU) brachte einen Zuwendungsbescheid über 70000 Euro mit. Das ist gut ein Viertel des benötigten Etats. Weitere 70000 Euro bringt der internationale Billardverbandes CEB selbst auf. „Je nach Größe der Mitgliedsverbände werden dafür zwischen 2000 bis 5000 Euro fällig“, erklärte der CEB-Verantwortliche Johny Houtsch.

„Die Teilnehmer 2017 waren sich einig, dass dies die besten Europameisterschaften aller Zeiten waren“, sagte Helga Blawid. Das mache natürlich alle Helfer, die dafür zumeist ihren Jahresurlaub genommen hatten, stolz.

Großen Anteil daran, dass sich Brandenburg zu einem Billard-Zentrum entwickelt, hat Helga Blawid. Die mittlerweile 70-Jährige richtete bereits Ende der 1990er-Jahre im Brandenburger Theater die Bundesmeisterschaften aus. Und als Ende November 2002 eine deutsche Meisterschaft zurückgegeben wurde, sprang Brandenburg an der Havel ein. Im Jahr 2005 fand dann schon die erste internationale Meisterschaft in der Havelstadt statt.

„Wir brauchen im Sportleben der Stadt Kathedralen“, sagte Stadtsportbund-Chef Werner Jumpertz. Und die Billardmeisterschaften seien eine solche. Der Stadtsportbund werde die Austragung wieder unterstützen.

Houtsch rechnet 2019 wieder mit über 500 Sportlern aus gut 20 Ländern. Die Frauen sollen nach kurzer Pause wieder dabei sein und es wird die Teilnahme von Rollstuhlfahrern geprüft. Gleiches gilt für die neue Spielart Eurokegeln. „Wenn es genügend Interessenten aus den Mitgliedsverbänden gibt, werden wir es sicherlich möglich machen“, sagte der für die EM 2019 verantwortliche Johny Houtsch.

Von Marcus Alert

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