Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel Bio-Supermarkt kommt in die Bauhofstraße
Lokales Brandenburg/Havel Bio-Supermarkt kommt in die Bauhofstraße
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:54 29.06.2018
Kartoffeln aus dem Bio-Supermarkt soll es ab 2019 auch in Brandenburg an der Havel geben. Quelle: Foto: Falk Orth
Brandenburg/H

Alles Bio oder was? Die Stadt Brandenburg wird im kommenden Jahr einen großen Biosupermarkt bekommen. Das bestätigte gestern der Investor Stephan Skalda. Angesiedelt wird der etwa 800 Quadratmeter große Biomarkt in der alten Kartonagenfabrik in der Bauhofstraße.

Ergänzt wird dieser Markt durch einen 600 Quadratmeter großen Hoffmann-Getränke-Markt. Hoffmann ist der Marktführer in Berlin und seit einiger Zeit auf der Suche nach Standorten auch außerhalb der Hauptstadt. Der Vertrag mit dem Getränkehändler ist so gut wie unter Dach und Fach, sagte Skalda.

Investor an vielen Stellen der Stadt aktiv

Wer allerdings den großen Biomarkt betreiben wird, ist noch offen. Im Gespräch sei man mit bekannten Namen wie Alnatura, Denn`s oder Bio Company. „Das wird ein sehr hochwertiger Markt“, beteuert Skalda, „nicht nur eine Halle, wo der Boskoop aus der Region vertrieben wird. Eine entsprechende Bauvoranfrage ist inzwischen von der Verwaltung positiv beschieden worden. Derzeit arbeitet das Büro von Stephan Skalda einen detaillierten Plänen.

Stephan Skalda ist auch der Investor für die Bebauung der Neuendorfer Straße. Dort laufen derzeit die letzten Abriss- und Aufräumarbeiten auf dem Gelände der Stärkefabrik. Dann baut dort die Handelskette Rewe, die ein Rewe-Center mit 3600 Quadratmetern Verkaufsfläche plus 250 Parkplätze errichtet. Für das Projekt ist das Baugenehmigungsverfahren jetzt abgeschlossen, nachdem 2017 der Bebauungsplan nach mehr als acht Jahren Streitrechtskräftig geworden ist. Auf dem zweiten Teil des Baugebiet wird der Wandlitzer Investor Skalda 149 Wohnungen errichten. Hierzu laufen die Planungen durch die S&P Sahlmann Planungsgesellschaft.

Weniger Kunden aber mehr auf dem Bon

Detaillierte Planungen für das Gelände in der Bauhofstraße sind noch nicht fertig. Doch Skalda ist überzeugt: Ein Problem mit dem verkehr bekommen wir dort nicht. Ein Biosupermarkt ziehe nur ein Zehntel der Kunden an, wie ein vergleichbar großer Supermarkt. Da pro Kunde der Umsatz aber erheblich höher sei, rechne sich das für die Betreiber. Und zusammen mit dem Getränkemarkt könne man optimistisch auf den Standort schauen. Für den Getränkemarkt seien etwa 45 Parkplätze vorgesehen. Darüber, wie diese anzusiedeln und zu gestalten sind, laufen derzeit Gespräche mit anderen Grundstücksbesitzern.

Im Vorfeld gab es offenbar Bedenken gegen den Getränkemarkt seitens der Wirtschaftsförderung, erzählt Norbert Langerwisch von den Freien Wählern. Man vermutete dort, der Markt könne sich schädlich auf die Geschäfte in der Innenstadt auswirken. Doch das sei vom Tisch. Dass in der Bauhofstraße in der alten Kartonagenfabrik nun ein Handelsstandort entsteht, gehe auf seine Idee zurück, mit er Investor und Stadtverwaltung habe überzeugen können, sagt Langerwisch stolz.

Baubeginn schon Frühjahr 2019

Läuft alles wie geplant, soll im Frühjahr 2019 Baubeginn sein, im Spätherbst könnte der Bau abgeschlossen sein. Mehr als zwei Millionen Euro will Stephan Skalda in der Bauhofstraße investieren.

Das Geschäft mit Bio-Produkten boomt. In der Stadt Brandenburg gibt es erst zwei kleinere Geschäfte, die diese Nische besetzen. Seit 2000 hat sich der Umsatz mit Bioprodukten in Deutschland auf rund vier Milliarden Euro verdoppelt. Jede Woche öffnet bundesweit derzeit ein neuer Bio-Supermarkt.

Von Benno Rougk

Ein Mann liegt am Freitagmorgen reglos und offenkundig hilfebedürftig am Hauptbahnhof Brandenburg/Havel. Vielleicht ist er betrunken, vielleicht stirbt er gerade. Niemanden kümmert das. Bis auf einen.

29.06.2018

Die Arbeitslosenquote ist in der Stadt Brandenburg im Juni auf 8,5 Prozent gesunken. So gering war sie noch nie. Bisher war eine Quote von 8,7 Prozent der tiefste Wert.

29.06.2018

Da war was los in Brandenburg: Mehr als 200 Teamstaffeln haben sich am Donnerstag bei einem von der AOK organisierten Laufwettbewerb rund um die Havel im sportlichen Wettkampf gemessen. Dabei ging es nicht nur ums Gewinnen. Die MAZ war dabei und hat die besten Bilder gesammelt.

29.06.2018