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Brandenburg/Havel Biotonne: Entsorger will härter durchgreifen
Lokales Brandenburg/Havel Biotonne: Entsorger will härter durchgreifen
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18:55 10.05.2016
So ist es richtig: Grünabfälle in der Biotonne Quelle: Stadtverwaltung
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Brandenburg/H

Der Ärger um die Biomüll-Entsorgung in der Stadt geht weiter. Der teilstädtische Entsorgungsbetrieb Remondis und die Stadtverwaltung kündigen ab sofort noch schärfere Kontrollen der braunen Tonnen im Stadtgebiet an; falsch befüllte Tonnen werden nicht mehr geleert.

„Wir sprechen von bis zu 40 Prozent nicht kompostierbarer Stoffe, die nach dem Sieben des Biomülls übrig bleiben“, sagt die Fachgruppenleiterin für Umwelt und Naturschutz Kirstin Ohme. Üblich sei lediglich ein Bruchteil dieser so genannten Siebrückstände. Für die Beseitigung der Biomüllreste ist der Entsorger zuständig, ihn kommt die mangelnde Mülltrennung der Bürger teuer zu stehen. „Die Abfallgebühren decken diese Kosten bei weitem nicht“, sagt Kirstin Ohme.

Große Wohnanlagen wie Wobra und WBG sie vermieten gelten als Müllsünder. Hier blieben schon im April viele Biotonnen wegen fehlender Mülltrennung stehen. „Wir müssen die Tonnen dann von anderen Dienstleistern entsorgen lassen“, erklärt Wobra-Geschäftsführer Stephan Falk, „stehen gebliebene Tonnen belasten direkt den Geldbeutel der Anwohner.“ Die entstehenden Mehrkosten werden als Nebenkosten auf alle Mieter umgelegt. Die Wobra setzt daher auf Kommunikation: „Haushalte, deren Tonnen stehen bleiben, schreiben wir an. Auf Dauer werden wir auch in den Großwohnanlagen die Akzeptanz der Biotonne erhöhen“, hofft Fuchs.

In die braunen Biotonnen gehören eigentlich nur Garten- und Küchenabfälle sowie bestimmte Sorten Kleintierstreu. Die Wirklichkeit sieht jedoch oft anders aus, Glas, Metall, Kinderwindeln und sogar Sperrmüll wird in den Tonnen entsorgt. „Manche Bürger werfen anscheinend einfach alles anfallende in die erstbeste Tonne“, vermutet Kirstin Ohme.

Von Saskia Popp

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