Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° Nebel

Navigation:
Biotonne: Entsorger will härter durchgreifen

Remondis Biotonne: Entsorger will härter durchgreifen

Der Ärger um die Biomüll-Entsorgung in der Stadt Brandenburg geht weiter. Der teilstädtische Entsorgungsbetrieb Remondis und die Stadtverwaltung kündigen ab sofort noch schärfere Kontrollen der braunen Tonnen im Stadtgebiet an; falsch befüllte Tonnen werden künftig nicht mehr geleert.

Voriger Artikel
Neubauten für Kinder und Mediziner
Nächster Artikel
Dramatische Storchenrettung in Schmerzke

So ist es richtig: Grünabfälle in der Biotonne

Quelle: Stadtverwaltung

Brandenburg/H. Der Ärger um die Biomüll-Entsorgung in der Stadt geht weiter. Der teilstädtische Entsorgungsbetrieb Remondis und die Stadtverwaltung kündigen ab sofort noch schärfere Kontrollen der braunen Tonnen im Stadtgebiet an; falsch befüllte Tonnen werden nicht mehr geleert.

„Wir sprechen von bis zu 40 Prozent nicht kompostierbarer Stoffe, die nach dem Sieben des Biomülls übrig bleiben“, sagt die Fachgruppenleiterin für Umwelt und Naturschutz Kirstin Ohme. Üblich sei lediglich ein Bruchteil dieser so genannten Siebrückstände. Für die Beseitigung der Biomüllreste ist der Entsorger zuständig, ihn kommt die mangelnde Mülltrennung der Bürger teuer zu stehen. „Die Abfallgebühren decken diese Kosten bei weitem nicht“, sagt Kirstin Ohme.

Große Wohnanlagen wie Wobra und WBG sie vermieten gelten als Müllsünder. Hier blieben schon im April viele Biotonnen wegen fehlender Mülltrennung stehen. „Wir müssen die Tonnen dann von anderen Dienstleistern entsorgen lassen“, erklärt Wobra-Geschäftsführer Stephan Falk, „stehen gebliebene Tonnen belasten direkt den Geldbeutel der Anwohner.“ Die entstehenden Mehrkosten werden als Nebenkosten auf alle Mieter umgelegt. Die Wobra setzt daher auf Kommunikation: „Haushalte, deren Tonnen stehen bleiben, schreiben wir an. Auf Dauer werden wir auch in den Großwohnanlagen die Akzeptanz der Biotonne erhöhen“, hofft Fuchs.

In die braunen Biotonnen gehören eigentlich nur Garten- und Küchenabfälle sowie bestimmte Sorten Kleintierstreu. Die Wirklichkeit sieht jedoch oft anders aus, Glas, Metall, Kinderwindeln und sogar Sperrmüll wird in den Tonnen entsorgt. „Manche Bürger werfen anscheinend einfach alles anfallende in die erstbeste Tonne“, vermutet Kirstin Ohme.

Von Saskia Popp

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Brandenburg/Havel

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg