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Brandenburg/Havel Die Mebra schaut in die Bio-Tonnen
Lokales Brandenburg/Havel Die Mebra schaut in die Bio-Tonnen
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17:16 09.10.2018
In die Biotonnen darf nur hinein, was hinein gehört. Quelle: Rüdiger Böhme
Brandenburg/H

Die Mebra schaut mal wieder in die Bio-Mülltonnen, diesmal vor allem in den Großwohnsiedlungen Hohenstücken und Nord. „Wir werden mit gemeinsamen Teams von Mebra und Stadtverwaltung Biotonnen öffnen und schauen, ob sie richtig befüllt sind“, sagt Stephan Köpping, Prokurist der Märkischen Entsorgungsgesellschaft Brandenburg.

Die Havelstädter haben sich bereits stark verbessert, wurde bei den jüngsten Abfallanalysen festgestellt. Waren es 2015 noch rund 15 bis 20 Prozent Fremdstoffe in der Biotonne, so sind es derzeit nur noch fünf bis zehn Prozent. „Allerdings machen die uns auch Sorgen, vor allem landen viele Plastiktüten, in denen Speiseabfälle transportiert werden, mit in den braunen Tonnen. Wir haben auch schon Autobatterien und anderen Sondermüll gefunden.“

Am Donnerstag ist in Hohenstücken ohnehin Abfuhrtag, da stehen die Biotonnen gut erreichbar für die Tester am Straßenrand. Das Gleiche gilt am Freitag in Nord.

Die Kontrolleure haben jetzt auch bessere Möglichkeiten als früher, die Abfalltrennung auch durchzusetzen. Im vergangenen Jahr ist die Abfallsatzung entsprechend geändert worden.

Sind so genannte Fehlbefüllungen festgestellt, werden die einzelnen Tonnen von den Prüfern mit einem Aufkleber markiert. Dabei werden die Hausbesitzer auf den falschen Inhalt hingewiesen und aufgefordert, diesen richtig zu entsorgen. Tut er das nicht, nimmt die Mebra den Abfall dennoch mit, stellt dafür aber die Kosten für eine ganze Restmülltonne in Rechnung. So wird verhindert, dass verunreinigte Biotonnen wochenlang ohne Leerung umherstehen.

Für die Mebra sind die Fehlbefüllungen ein Riesenproblem: Der Aufwand beim Auseinander-Sortieren ist unverhältnismäßig hoch. Andererseits dürfen solche Mischabfälle nicht einfach auf die Rotte geworfen werden. Das Unternehmen hat ihre Kompostierungsanlage zertifizieren lassen, kommt etwas anderes heraus als der Naturabfall Erde, droht das Entziehen der Lizenz. Das würde viel höhere Kosten (und Gebühren) für die gesamte Müllentsorgung nach sich ziehen, weil dann auch der Bioabfall zur Verbrennungsanlage geschickt werden müsste.

Unternehmen und Stadt wollen die Umweltsünder aber nicht vorrangig bestrafen, sondern sie mit Handzetteln und informieren, damit das Mülltrennen künftig noch besser klappt, betont Köpping. Es werde ja auch schon besser.

Von André Wirsing

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