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Brandenburg/Havel Bis die Oberschenkel brennen
Lokales Brandenburg/Havel Bis die Oberschenkel brennen
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00:19 13.09.2017
Türmetag in Brandenburg: Traumhafter Ausblick auf die Stadt und die Steinstraße vom Steintortorturm aus. Quelle: Christine Lummert
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Brandenburg/H

Vorneweg gleich erst einmal eine Gratulation an alle, die gestern mindestens die Hälfte aller Kirch-, Stadttor- und Aussichtstürme in Brandenburg und Umgebung beim Türmetag erklommen haben. Um alle angebotenen Aufstiege zu bewältigen, war schon ein ausgeklügelter Zeitplan und viel Kondition nötig.

Zum 17. Mal organisierte die Brandenburger Stadtmarketinggesellschaft (STG) dieses touristische Highlight, das hunderte Besucher in Angriff nahmen. Die einen nahmen den Türmetag sportlich und stiegen so viele Treppen und Leitern empor, wie die brennenden Oberschenkel erlaubten. Andere waren eher an einigen ausgewählten Aussichten interessiert, die sonst von oben auf das Gewimmel der Straßen, Plätze und Wasserwege nicht zu haben sind.

Benjamin Läufer klettert die steile Leiter im Mühlentorturm empor. Quelle: Christine Lummert

23 Turmaufgänge standen offen, vom Mühlentorturm und Rathenower Torturm, an die zum Türmetag extra ein Baugerüst gestellt wird, um sie überhaupt zugänglich zu machen, bis hin zu einigen Kirchtürmen im Umland rund den Beetzsee, wie etwa in Lünow, Radewege und Brielow.

An jedem Aufgang waren Faltblätter zu haben, auf denen alle Türme verzeichnet waren. Jeder erfolgreiche Aufstieg wurde von Helfern mit einem Stempel bestätigt und das kann sich noch lohnen. Die eifrigsten Türmer werden von der STG mit kleinen Preisen ausgezeichnet. Am Mühlentorturm standen Ursula Engel und Wilma Ziehm mit dem Stempelkissen breit und hatten nach gerade einmal anderthalb Stunden schon 110 Besucher „abgestempelt“. Vom Kleinkind bis zum Senior nutzten viele die Gelegenheit. Der jüngste Besucher war ein sieben Wochen altes Baby.

Der Blick in die andere Himmelsrichtung vom Steintorturm. Quelle: Christine Lummert

Die Brandenburger Jessica Hoffmann und Benjamin Läufer machten auch am Mühlentorturm Station. Mit Blick auf die steilen Leitern, die im Mühlentorturm nach oben führten, ließ sie ihrem Liebsten den Vortritt. „Ich habe ein bisschen Höhenangst“, gestand Jessica Hoffmann, „und den Ausblick schau ich mir eben auf den Fotos an, die er oben macht.“

Von Christine Lummert

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