Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 0 ° wolkig

Navigation:
Bis die Oberschenkel brennen

Türmetag in Brandenburg Bis die Oberschenkel brennen

23 Türme gilt es am Sonntag beim diesjährigen Türmetag in Brandenburg an der Havel zu erklimmen. Hunderte Wagemutige folgen dem Aufruf der Stadtmarketinggesellschaft. Ihnen winken traumhaft schöne Ausblicke auf die Stadt.

Voriger Artikel
„Skills“ zeigt packende Kunst
Nächster Artikel
300 Fans feiern mit Patchwork 30. Jubiläum

Türmetag in Brandenburg: Traumhafter Ausblick auf die Stadt und die Steinstraße vom Steintortorturm aus.

Quelle: Christine Lummert

Brandenburg/H. Vorneweg gleich erst einmal eine Gratulation an alle, die gestern mindestens die Hälfte aller Kirch-, Stadttor- und Aussichtstürme in Brandenburg und Umgebung beim Türmetag erklommen haben. Um alle angebotenen Aufstiege zu bewältigen, war schon ein ausgeklügelter Zeitplan und viel Kondition nötig.

Zum 17. Mal organisierte die Brandenburger Stadtmarketinggesellschaft (STG) dieses touristische Highlight, das hunderte Besucher in Angriff nahmen. Die einen nahmen den Türmetag sportlich und stiegen so viele Treppen und Leitern empor, wie die brennenden Oberschenkel erlaubten. Andere waren eher an einigen ausgewählten Aussichten interessiert, die sonst von oben auf das Gewimmel der Straßen, Plätze und Wasserwege nicht zu haben sind.

Benjamin Läufer klettert die steile Leiter im Mühlentorturm empor

Benjamin Läufer klettert die steile Leiter im Mühlentorturm empor.

Quelle: Christine Lummert

23 Turmaufgänge standen offen, vom Mühlentorturm und Rathenower Torturm, an die zum Türmetag extra ein Baugerüst gestellt wird, um sie überhaupt zugänglich zu machen, bis hin zu einigen Kirchtürmen im Umland rund den Beetzsee, wie etwa in Lünow, Radewege und Brielow.

An jedem Aufgang waren Faltblätter zu haben, auf denen alle Türme verzeichnet waren. Jeder erfolgreiche Aufstieg wurde von Helfern mit einem Stempel bestätigt und das kann sich noch lohnen. Die eifrigsten Türmer werden von der STG mit kleinen Preisen ausgezeichnet. Am Mühlentorturm standen Ursula Engel und Wilma Ziehm mit dem Stempelkissen breit und hatten nach gerade einmal anderthalb Stunden schon 110 Besucher „abgestempelt“. Vom Kleinkind bis zum Senior nutzten viele die Gelegenheit. Der jüngste Besucher war ein sieben Wochen altes Baby.

Der Blick in die andere Himmelsrichtung vom Steintorturm

Der Blick in die andere Himmelsrichtung vom Steintorturm.

Quelle: Christine Lummert

Die Brandenburger Jessica Hoffmann und Benjamin Läufer machten auch am Mühlentorturm Station. Mit Blick auf die steilen Leitern, die im Mühlentorturm nach oben führten, ließ sie ihrem Liebsten den Vortritt. „Ich habe ein bisschen Höhenangst“, gestand Jessica Hoffmann, „und den Ausblick schau ich mir eben auf den Fotos an, die er oben macht.“

Von Christine Lummert

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Brandenburg/Havel
5a29d74e-dc22-11e7-9eba-5da84ef1d449
Brandenburg/Havel damals und heute

Die Stadt Brandenburg an der Havel ist mehr als tausend Jahre alt. Besucher können auch heute noch viel Historisches entdecken. Die MAZ hat im Archiv gestöbert, sehenswerte Fotos gefunden und lädt hier zu einem Stadtbummel „Damals und heute“ ein.

f7fa4c6c-0fd8-11e8-9039-e4d533068ab6
Babys aus Brandenburg/Havel und Umland

Die Geburt eines Kindes ist das größte Glück und der bewegendste Moment im Leben vieler Menschen. Die MAZ begrüßt die kleinen Erdenbürger in der Stadt Brandenburg und dem Umland – und feiert die Ankunft der Zwerge mit einer fortlaufend aktualisierten Bildergalerie.

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg