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Blasorchester ohne Jugend im Namen

Umbenennung in Ziesar Blasorchester ohne Jugend im Namen

Der Musikverein Ziesar ist in die Jahre gekommen. Längst ist aus dem vor 60 Jahren gegründeten Jugendblasorchester ein generationenübergreifender Klangkörper geworden. Deshalb gibt es jetzt nur noch das Blasorchester Ziesar. Für das Publikum beim Weihnachtskonzert spielte die Namensänderung keine Rolle.

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Normen Braune (l.) und Christian Eichelmann im Duett.

Quelle: Silvia Zimmermann

Ziesar. Dass Musik die Sprache der Engel ist, davon konnten sich die Zuhörer beim traditionellen Weihnachtskonzert des Musikverein Ziesar am 2. Weihnachtsfeiertag im Saal der Burg Ziesar überzeugen. Musikalisch präsentierte der Klangkörper dem zahlreichen Publikum einen Adventskalender, vollgepackt mit Weihnachtsliedern und Evergreens aus der Musikgeschichte. Durch’s Programm führte Manuela Grosser, das Orchester stand unter Leitung des langjährigen Dirigenten Heiko Au. An diesem Nachmittag wurde dem Publikum die Umbenennung des Jugendblasorchesters in „Blasorchester Ziesar“ bekannt gegeben. „Wir sind längst ein Mehrgenerationenorchester“, begründete Vereinsvorsitzender Manfred Geserick die Umbenennung. Passend dazu gab es neue Pultvorhänge mit der Aufschrift Musikverein Ziesar.

Manuela Grosser moderierte das erste Konzert des „Blasorchesters Ziesar“

Manuela Grosser moderierte das erste Konzert des „Blasorchesters Ziesar“.

Quelle: Silvia Zimmermann

Der Musikernachwuchs begann das zweieinhalbstündige Weihnachtskonzert. Das Publikum belohnte das Vorgetragene mit viel Applaus. Dass gestandene Musiker mehr können als nur ihr Instrument zu spielen, bewies Marcus Schwechheimer. Er sang als Solist den Titel „My Way“ von Frank Sinatra. Im Duett mit Manuela Grosser hörte das Publikum Weihnachtslieder und Polka-Melodien. Christian Eichelmann und Normen Braune fanden sich als ein musikalisches Paar zusammen und spielten auf ihren Instrumenten, einem Flügel- und einem Tenorhorn, das Stück „Zwei Turteltauben“ vor. „Wir haben uns dafür einige Male treffen müssen, um diesen Titel für das Weihnachtskonzert einzustudieren“, verriet Christian Eichelmann.

Beim Weihnachtskonzert des Blasorchesters war der Burgsaal voll

Beim Weihnachtskonzert des Blasorchesters war der Burgsaal voll.

Quelle: Silvia Zimmermann

Lutz Juchta ließ mit seinem Saxophon den Welthit „What A Wonderful World“ ertönen. Kai Menge gab auf seiner Trompete aus dem Musical „Cats“ das Lied „Memories“ und Holger Degen „The Power of Love“ von Jennifer Rush zum Besten. Moderatorin Manuela Grosse zeigte, dass auch sie singen kann, und wagte sich an die deutsche Version des „The Little Drummer Boy“. Im Juni 2018 wird das Blasorchester Ziesar mit einem großen Musikfest sein 60-jähriges Bestehen feiern.

Von Silvia Zimmermann

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