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Brandenburg/Havel „Blaues Wunder“ für Plaue
Lokales Brandenburg/Havel „Blaues Wunder“ für Plaue
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16:46 11.03.2018
Ein überparteiliches Bündnis engagiert sich für den Erhalt der alten Plauer Brücke, die 1904 errichtet wurde. Quelle: Heiner Dröse
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Brandenburg/H

Erstmals haben sich die Freunde der Plauer Brücke mit Stadtverwaltern und einer beauftragten Ingenieurgesellschaft über das Sanieren des Jugendstilbauwerks von 1904 verständigt.

Die Firma GMG Ingenieurgesellschaft wurde Anfang der 1990er Jahre gegründet. Sie hat ihren Hauptsitz in Dresden und ihren Zweitsitz in Berlin. Die Sanierungsplanungen werden aus Berlin betreut. GMG hat diverse Referenzen über Sanierungen von denkmalgeschützten Brücken, unter anderem das berühmte „Blaue Wunder“. Bauingenieur Felix Kaplan lobt, dass die Stadt über ein Archiv mit sehr gut erhalteten Planungsunterlagen und Zeichnungen der Brücke verfügt. Die Ausführungsplanungen dauern nun bis zum Sommer, erst danach kann ausgeschrieben werden, das dauert bis zu vier Monate. Ein Baubeginn ist daher erst Anfang 2019 wahrscheinlich.

Die Brücke wird dann in drei Schritten eingerüstet und mit Planen verhüllt, das Bauwerk ist über die gesamte Zeit für Radfahrer und Fußgänger gesperrt. Der Schiffsverkehr geht weiter, es muss immer eine 20 Meter breite Fahrrinne frei bleiben.

Dem Wunsch der Bürgerinitiative nach einem Beleuchtungskonzept für die Brücke wird wohl entsprochen, Kabel werden sofort während der Bauphase verlegt. Nur wenn am Ende von den 1,8 Millionen Euro Fördermitteln etwas übrig ist, wird das Beleuchtungskonzept  sofort umgesetzt. Falls nicht, wird man nach Bauende Sponsoren dafür suchen.

Laut Denkmalpflegerin Katrin Witt wird die Brücke ihre ursprüngliche Farbe erhalten. Während der Bauphasen werden in regelmäßigen Abständen Tage der offenen Türen auf der Baustelle durchgeführt.

Im Sommer 2018 ist eine Informationsveranstaltung für alle Plauer geplant. Entweder auf der Brücke oder bei schlechten Wetter im Schloss Plaue, kündigt der städtische Brückenexperte Peter Reck an.

BI-Sprecher Hartmut Logemann lobt das Vertrauensverhältnis zur Stadtverwaltung.

Von André Wirsing

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