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Blockflöte des Todes spielt auf

Poetry Slam in Brandenburg/Havel Blockflöte des Todes spielt auf

Beim Poetry Slam wird am Freitag (18. Dezember) wird mit Worten nur so jongliert. An diesem Abend gibt es noch ein Konzert obendrauf. Die Blockflöte des Todes wird geblasen.

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Matthias Schrei, die „Blockföte des Todes“.

Quelle: Promo

Brandenburg/H. Brabbeln und Fluchen. Flüstern und Schreien. Den Wortschwall bändigen oder ihm einfach den richtigen Flow geben – beim Poetry Slam wird am Freitag (18. Dezember) mit Worten nur so jongliert. Und es gibt an diesem Abend ein noch ein Konzert obendrauf. Die Blockflöte des Todes wird geblasen.

Hinter dem Namen steckt Matthias Schrei, der sich selbst als Swinger-Songwriter bezeichnet. Nicht erst seit der Lektüre von Nick Hornbys Roman „High Fidelity“ listen Musikfreunde Themen aller Art auf. Auch lustige Bandnamen. Das ließe sich locker auf hiesige Gefilde übertragen. Man denke neben den Protagonisten des Abends an die Angefahrenen Schulkinder, Ostzonenwürfelsuppenmachenkrebs oder Die Braut haut ins Auge.

Neue Scheibe: „Fifty Shades Of Earl Grey“

Überhaupt das Wortspielerische. Damit ist Herr Schrei ohrenscheinlich ziemlich vertraut. Denn seine inzwischen fünfte Platte nennt er – Achtung - „Fifty Shades Of Earl Grey“. Und wie mundet dieser Tee? Köstlich, weil der Schrei(er) seine zwölf Geschichten genüsslich, konkret und erfrischend anders erzählt. Sein „Kleines Mädchen“ beispielsweise sabbert ihm auf den Arm.

Poetry Slam

Der Poetry Slam hat sich in den vergangenen Jahren als feste Größe im Programm des Hauses der Offiziere etabliert. Er findet alle zwei Monate statt und zieht große und kleine Dichter aus Brandenburg und Umgebung an.

Jeder hat die Möglichkeit, sich und seinen Worten Raum zu verschaffen und andere seine Zeilen hören zu lassen.

Dabei gibt es zwei Runden. In der ersten Runde bekommen die „Slammer“ vom Publikum Begriffe vorgegeben, die sie in einem Text verwenden sollen. In der zweiten Runde dürfen sie dann ihre eigenen Werke vorstellen. Dabei spielen Thema und Länge des Textes keine Rolle.

Doch der Vater wünscht ihr, dass sie später, wenn sie groß wird, alles dürfen soll. Nur nicht Studieren. Und dann ganz ernst: „Du darfst sonst alles sein, du darfst sonst alles werden. Du darfst alles machen, nur nicht vor mir sterben.“ Im Winter braucht man Abwehrkräfte. Daher „mampfe Mango mit mir. Mango, Mango die ganze Nacht...“ In „I Kissed A Boy“ geht es um den spielerischen Test sexueller Präferenzen und gegen Homophobie. Kurze Formel: „Bart auf Bart und trotzdem zart.“

Multi-Instrumentalist aus Karl-Murx-Stadt

Der 34-jährige Multi-Instrumentalist aus Karl-Murx-Stadt (Chemnitz), der seine Kindheit in Erkner (Oder-Spree) verbrachte und mit weiteren versierten BegleiterInnen auftritt, macht sich auf sich auf viele Dinge ein Reim. Wer die ganze Zeit über dachte, nach Landsmann Funny van Dannen geht bei potenten Lieder-Schmieden nichts mehr, der sieht sich flugs eines Besseren belehrt. Sowieso ist das mit den ulkigen Bandnamen eine schöne Sache: Da herrscht hierzulande ja nicht unbedingt Fantasielosigkeit. Und ach, wer bislang vergeblich nach einem Weihnachtsgeschenk Ausschau gehalten hat, der greife doch bitte zu Tee und Musik. Earlich mal!

Termin: Die Blockflöte des Todes spielt am Freitag (18. Dezember) im Haus der Offiziere in Brandenburg/Havel. Beginn: 20 Uhr. Eintritt frei.

Von Ralf Thürsam

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