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Blutiges Eis: Brandenburger Schwan in Not

Anrufer legen Notruf lahm Blutiges Eis: Brandenburger Schwan in Not

Die Tierliebe der Menschen in Brandenburg an der Havel scheint grenzenlos: Wegen eines verletzten Schwanes haben am Mittwochnachmittag Hunderte Anrufer die Telefonleitungen in der Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst lahmgelegt. Der Vogel ist nicht in Lebensgefahr, sagen die Veterinäre. Sie beobachten den Schwan weiter sorgsam.

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Der verletzte Schwan ist blutverschmiert.

Quelle: Laura-Katharina Hütter

Brandenburg/H. Er bietet einen traurigen Anblick: Ein Schwan, der sich nahe der Jahrtausendbrücke aufhält, hat eine Wunde auf dem Höcker oberhalb seines Schnabels. Städtische Veterinäre haben ihn am Mittwochmittag nach Bürgerhinweisen mehrfach aus der Ferne begutachtet.

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Dramatische Rettungsaktion in Brandenburg an der Havel: Ein verletzter und blutiger Schwan versetzte in Brandenburg viele Menschen und auch die Feuerwehr in Aufruhr. Es gab Entwarnung – das Tier schwebt nicht in Lebensgefahr.

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„Die blutende Wunde ist zwar nicht schön, nach Einschätzung der Tierärzte schließen sich die Gefäße aber von allein wieder. Ansonsten zeigt er völlig normales Verhalten, er putzt sich und frisst“, sagt Sprecher Jan Penkawa. Der namensgebende Höcker überm Schnabel ist eine empfindliche wie stark durchblutete Region, wahrscheinlich hat sich der Schwan auch am Eis verletzt.

Aus der Ferne begutachtet

Es gab auch einen Versuch der Feuerwehr, das verletzte Tier einzufangen, um es ins Naturschutzzentrum Krugpark zu bringen. Dabei sei der Schwan allerdings weggeflogen, um nach Verschwinden der Feuerwehrleute wieder zurückzukehren. Diese gaben dann nach dem zweiten erfolglosen Versuch auf, sie nahmen auch das extra herbeigeholte Schlauchboot ungebraucht wieder mit.

Viele Brandenburger haben Mitleid mit dem verletzten Gänsevogel. Weil entsprechend viele Passanten die Jahrtausendbrücke queren, haben Hunderte besorgte Bürger bei der Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst angerufen und damit die Leitungen blockiert. „Das Tier steht unter Beobachtung, wir bitten die Brandenburger von weiteren Anrufen abzusehen“, sagt Penkawa.

Tier steht unter Beobachtung

Das Tier blutete bereits am Montag schon, berichtet Augenzeugin Laura-Katharina Hütter, welche am Dienstagmorgen die Stadtverwaltung informiert hat. Zuerst hatte sie vermutet, der Schwan und ein zweites Tier steckten im Eis der Havel fest – ein Trugschluss.

Von André Wirsing

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