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Boecker haben ihre Kirche zurück

Sanierung abgeschlossen Boecker haben ihre Kirche zurück

Die Boecker haben ihre Kirche zurück. Nach zehnjähriger Restaurierung unter der Flagge des Heimatvereins wurde das Gotteshaus durch Superintendentin Ute Mertens wiedereingeweiht.

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Blick in die sanierte Boecker Kirche beim Festgottesdienst.

Quelle: Silvia Zimmermann

Boecke. „Jetzt ist es endlich geschafft.“ Mit diesem Satz sprach Superintendentin Ute Mertens vom Evangelischen Kirchenkreis Elbe-Fläming am Sonnabend bei ihrer Predigt zur Wiedereinweihung der Boecker Kirche vielen Menschen aus dem Herzen. Zehn Jahre Bautätigkeit liegen hinter der Kirchengemeinde. Der Innenraum der Kirche präsentiert sich mit seiner restaurierten Ausmalung und Ausstattung von Stand aus dem Jahre 1870. Der Turm wurde in dieser Zeit angebaut und die Kirche letztmalig saniert.

„2006 begannen wir über die Sanierung der Kirche zu reden. Es wurden entsprechende Absprachen mit der Kirche, der Gemeinde Wenzlow, dem Amt Ziesar und mit der Unteren Denkmalbehörde geführt. Wir fanden gemeinsam Finanzierungsmöglichkeiten. Dann konnte es losgehen“, berichtete Architektin Heidrun Fleege. 2008 wurde mit Dach und Fassade begonnen. Es folgten weitere Baumaßnahmen.

Viele Sponsoren und Unterstützer machten die Sanierung der Boecker Kirche erst möglich

Viele Sponsoren und Unterstützer machten die Sanierung der Boecker Kirche erst möglich.

Quelle: Silvia Zimmermann

Die Boecke Kirche ist eines der ältesten Zeitzeugen in der Region. Sie wurde im frühen 13. Jahrhundert aus Feldsteinen gebaut. Die Jahrhunderte mit ihren Umwelteinflüssen nagten innen und außen am Bauwerk. „Antrieb für die Sanierung der Kirche war der Heimatverein Boecke unter Leitung von Manfred Matthies. Der Verein stellte immer wieder Anträge bei Stiftungen, verkaufte Kuchen und sammelten Geld bei ihren Heimatfesten, sicherte eine alte Bibel aus dem Jahr 1830, putzte den Innenraum und trug so wesentlich dazu bei, dass die Restaurierung reibungslos umgesetzt werden konnte“, lobte Pfarrer Thorsten Minuth.

Lobenswerte Worte für die gute Zusammenarbeit mit den Boeckern überbrachte auch Diplomrestauratorin Jutta Brumme aus Brandenburg. Sie vollzog die malerische Ausgestaltung des Innenraumes. „Es war eine richtig gute Zusammenarbeit. Wir fühlten uns hier immer willkommen“, sagte Brumme, die mit ihrem Mitarbeiter Sieghard Wolter die Innenausmalung vornahm. „Wir haben Leimfarben verwendet und die Ornamente von 1870 wieder hergestellt. Für die Ausmalung der Apsis wurde Ultramarin Blau verwendet, um den Himmel dazustellen“, so die Restauratorin.

Das Gestühl wurde von der Tischlerfirma Spatzier neu aufgearbeitet. Zum Festgottesdienst kamen viele Boecker und Interessierte, die sich mit der Kirche verbunden fühlen. Zu Beginn bestückten Superintendentin Mertens und Pfarrer Minuth den noch leeren Altar mit Blumen, Kerzen, einem Kreuz und der alten Bibel aus dem Jahr 1830. Der Kirchenchor unter Leitung von Thorsten Fabrizi sorgte für die musikalische Begleitung. Mit einer großen Kuchentafel fand die Wiedereinweihung ihren Abschluss.

Von Silvia Zimmermann

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