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Brandenburg/Havel BraMM lockt kaum Demonstranten an
Lokales Brandenburg/Havel BraMM lockt kaum Demonstranten an
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10:56 02.06.2015
Viel Bramm war nicht - die Montagsveranstaltung geriet nicht gerade zum Spektakel. Quelle: A. Wirsing
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Passiert ist nicht viel, außer, dass sich zwei Dutzend Jugendliche und Punks den BraMM-lern entgegenstellten, unter anderem auf dem Gerüst des gerade errichteten Nettomarkt-Anbaus an der Gördenallee/Wiener Straße ein Plakat entrollten: „Gebt den Nazis die Straße zurück. Stein für Stein.“

Einsatzleiter Mathias Tänzer schickte Beamte des unbewaffneten Antikonflikt-Teams zu dem Gerüst – nach fünf Minuten Diskussion war das Transparent wieder weg, wurde später immer mal wieder hoch gehalten.

Ein wenig Aufregung auch, als ein halbes Dutzend Polizisten drei, vier Schülern nachsetzte, die sich an der Wiener Straße angeschlichen und im Gebüsch versteckt hatten. Nach kurzer Kontrolle der Schülerausweise war auch wieder Ruhe. Unter den Gegendemonstranten waren auch Linken-Landtagsabgeordnete Andrea Jolige und Linken-Stadtchef Lutz Krakau.

Bei der Bramm gab es nicht viel Neues - außer den Bannern mit den Phantasienamen „Bramm-Pegida“ und „Freiheitliche Liga“. Wortführer Heiko Müller entschuldigte sich weitschweifig für das Ausfallen der zuletzt für den 4. Mai angekündigten Demo – es habe nicht nur technische, sondern auch zwischenmenschliche Probleme gegeben. Benannt hat er sie allerdings nicht.

Ansonsten die altbekannten Warnungen vor dem Überfremden des Landes und die Aufrufe, endlich auf die Straße zu gehen. Beifall bekam er gerade mal von seinen mitgebrachten drei Ordnern.

Von André Wirsing

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