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Brandenburg/Havel Hunderte beim 1. Weihnachtsingen im Stadion
Lokales Brandenburg/Havel Hunderte beim 1. Weihnachtsingen im Stadion
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19:38 07.12.2018
1. Weihnachtssingen im Stadion am Quenz. Quelle: Jaqueline Steiner
Brandenburg/H

Dieses Debüt war ein voller Erfolg: Zum ersten gemeinschaftlichen Weihnachtssingen am Freitagabend im Stadion am Quenz war die Haupttribüne des Stadions voll. Hunderte Brandenburger waren dem Ruf eines breiten Bündnisses aus Sport- und Karnevalsvereinen gefolgt und sangen bei Kerzenschein zusammen Advents- und Weihnachtslieder wie „O Tannenbaum“ und „Lasst uns froh und munter sein“.

Zum ersten gemeinschaftlichen Weihnachtssingen am Freitagabend im Stadion am Quenz war die Tribüne des Stadions voll. Hunderte Brandenburger waren dem Ruf eines breiten Bündnis aus Sport- und Karnevalsvereinen gefolgt und sangen bei Kerzenschein zusammen Advents- und Weihnachtslieder.

Dabei hatte das Wetter beim Debüt der Veranstaltung überhaupt nicht mitgespielt: An den Rändern der Tribüne drängten sich die Menschen unter das Dach, um dem schräg einfallenden Dauerregen zu entkommen. Doch angeleitet vom Chor des Evangelischen Gymnasiums am Dom, der im Schutz eines Pavillons auf dem Spielfeld den Ton vorgab, ließen sich die Brandenburger nicht entmutigen. Nach verhaltenem, etwas zögerlichem Beginn sangen sie immer beherzter mit – und ließen sich die gute Laune nicht verderben.

Eingeladen hatten Sport- und Karnevalsvereine

Eingeladen hatten etliche Brandenburger Vereine unter dem Motto „Närrisches Volk und begeisterte Sportkameraden vereint unter einem Dach“. Und so sangen sich neben den Fußballern vom Quenz und den Sportfreunden der SG Stahl und dem VC Blau-Weiß auch die Karnevalisten der beiden Brandenburger Clubs KCH „Havelnarren“ und BKC 1964 zusammen in Weihnachtsstimmung.

„In Brandenburg ist diese Veranstaltung etwas Neues“, sagte FC- Stahl-Präsident Friedhelm Ostendorf zu Beginn, „weil wir es mit so vielen Vereinen zusammen machen“. Die Idee zu der Veranstaltung sei schon vor drei Jahren entstanden, im Sommer aber kam der letzte Impuls, es endlich einmal anzugehen. Und das hat sich gelohnt: „Heute fiel das 1:0 für die Vereine, das 2:0 für die Stadt und das 3:0 für das Stadion, weil wir zeigen, was man hier außer Fußball noch alles machen kann.“ Das 3:1 durch das Wetter sei dann auch zu verschmerzen, schloss Ostendorf.

Vorbild ist das Singen von Union Berlin

Vorbild des Vorweihnachtlichen Singens im Stadion ist dabei die mittlerweile schon traditionelle Veranstaltung An der Alten Försterei bei Union Berlin. Die „Eisernen“ treffen sich am 23. Dezember nun schon im 16. Jahr zum Adventssingen – und werden wohl auch dieses Mal Zehntausende ins Stadion locken. Angefangen hatte die Veranstaltung aber auch in Köpenick einmal im kleinen Rahmen.

89 Fans kamen nach einer besonders schlechten Hinrunde im Jahr 2003 zum Debüt zusammen – und starteten einen Trend. Seitdem gibt es das Weihnachtssingen bei 1860 München, dem MSV Duisburg, Borussia Dortmund, Alemannia Aachen, Dynamo Dresden, Schalke 04 und dem FC Magdeburg. Der 1. FC Köln lockte dabei sogar 40.000 Sänger ins Stadion.

Der Anfang ist gemacht

Ganz so viele waren es beim ersten Adventssingen im Stadion am Quenz verständlicherweise noch nicht. Aber das kann ja noch kommen. Der Anfang jedenfalls ist gemacht.

Von Ansgar Nehls

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