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Brandenburg: Badeunfall mit Dreijähriger

Schnelle Hilfe im Schwimmbad Brandenburg: Badeunfall mit Dreijähriger

Schrecksekunde im Brandenburger Marienbad am Sonntagnachmittag. Mit Blaulicht und Sirene saust der Notarztwagen heran. Die Meldung der Leitstelle ist beängstigend eindeutig: Badeunfall mit unbekannter Person, Reanimation läuft. Wenige Augenblicke später ist klar, so dramatisch ist es nicht. Die Dreijährige hatte viel Glück und hervorragende Helfer.

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Nachdem klar war, dass am Sonntag beim Unfall im Planschbecken alles glimpflich ausgegangen war, ging der Betrieb im Spaßbad des Marienbades ausgelassen weiter.

Quelle: Malo/Archiv

Brandenburg/H. Schrecksekunde im Brandenburger Marienbad am Sonntagnachmittag, kurz vor 16 Uhr. Mit Blaulicht und Sirene saust der Notarztwagen heran. Die Meldung der Leitstelle ist beängstigend eindeutig: Badeunfall im Brandenburger Marienbad mit unbekannter Person; Reanimation läuft. Wenige Augenblicke später ist klar, ganz so schlimm ist es zum Glück nicht. Das dreijährige Mädchen hat viel Glück und hervorragende Helfer vor Ort.

Nur zur Sicherheit mitgenommen

Jens Grosser, dem Chef des Marienbades und Fred Ostermann, der als Werkleiter für den städtischen Eigenbetrieb zuständig ist, hört man die Erleichterung an. „Dem Kind geht es gut. Die Notärzte haben es nur zur Sicherheit mitgenommen“, sagte Ostermann. Gegen 15.45 Uhr war ein dreijähriges Mädchen im Planschbecken aufgefallen, das hinfiel und nicht sofort wieder aufstand. Die Mutter hatte sich gerade um ihr anderes Kind gekümmert, sagt Jens Grosser. Sofort waren Helfer bei dem Kind, zogen das besinnungslose Kind es aus dem Planschbecken in eine stabile Seitenlage wo es sich sofort erbrach und Wasser spuckte. „Wir gehen da nur von einer kurzzeitigen Bewusstseinstrübung aus. Eine Reanimation musste nicht erfolgen“, sagt Ostermann. Das Kind sei sofort wieder ansprechbar gewesen und der Notarzt habe die Kleine auch nur mitgenommen, „weil ausgeschlossen werden muss, dass doch Wasser in die Lunge geraten ist“, so Ostermann weiter.

Rettungskette funktioniert perfekt

Nachdem der erste Schreck verflogen und die Notärzte wieder abgezogen waren, legte sich auch die Aufregung im Marienbad schnell wieder. Ostermann und Grosser waren heilfroh, dass der Unfall kein schlimmes Ende nahm und gleichzeitig auch, dass die Rettungskette und die Hilfe vor Ort so perfekt funktioniert hatten.

Von Benno Rougk

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