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Brandenburg: Bald über 1000 Flüchtlinge

Verdoppelung binnen acht Wochen Brandenburg: Bald über 1000 Flüchtlinge

Sollten die neuesten Prognosen des Innenministeriums für die Stadt Brandenburg eintreten, wird sich die Zahl der Flüchtlinge in der Havelstadt bis Jahresende verdoppeln. Derzeit leben 541 Menschen aus Krisenregionen in Brandenburg. Weitere 498 sollen bis Jahresende unterkommen. Die Notunterkünfte reichen dann nicht mehr aus.

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Zwei Mädchen aus Syrien inmitten weiterer Flüchtlinge.

Quelle: foto: dpa

Brandenburg/H. Brandenburg wird voraussichtlich noch einmal deutlich mehr Flüchtlinge aufnehmen müssen, als bisher gedacht. Sind derzeit 541 Flüchtlinge schon untergekommen in der Havelstadt, sollen weitere 500 Männer, Frauen und Kinder aus den Krisengebieten bis Jahresende hinzukommen. Das gab Sozialbeigeordneter Wolfgang Erlebach (Die Linke) jetzt im Jugendhilfeausschuss bekannt. Das wäre binnen acht Wochen eine Verdoppelung der Flüchtlingszahl in der Stadt. Wie Kerstin Schöbe, Fachbereichsleiterin für Jugend, Soziales und Gesundheit, am Donnerstag sagte, wird die Stadtverwaltung dann eine weitere Notunterkunft zu den bisherigen vier eröffnen müssen. Welche das wäre, müsse noch geprüft werden. „Wir müssen aber abwarten, ob tatsächlich diese Prognose eintritt oder doch weniger Flüchtlinge kommen“, sagte Schöbe. Diese Woche sind 25 weitere Zuflucht Suchende in Brandenburg eingetroffen, kommende Woche werden es noch einmal 30 sein.

Bisher sind unter den Flüchtlingen 39 Kinder unter drei Jahren, 27 Jungen und Mädchen sind zwischen vier und sechs Jahre alt und 62 weitere zwischen sieben und 18 Jahren. Die Stadtverwaltung bereitet sich indes darauf vor, dass Brandenburg eine Außenstelle der Erstaufnahmeeinrichtung in Eisenhüttenstadt wird. Damit würde auch die Zahl der minderjährigen Flüchtlinge steigen, die in Brandenburg ohne Eltern ankommen. Bisher gibt es lediglich einen Jugendlichen ohne mitreisende Verwandte. Wie diese besonders zu schützende Gruppe junger Menschen hier betreut werden soll, dazu hat das Jugendamt bereits ausführliche Pläne erarbeitet. Sie reichen bis hin zur Prüfung, ob es irgendwo im Ausland oder in Deutschland Verwandte des Minderjährigen gibt. Eine Zusammenführung von Familien soll so ermöglicht werden. Grundlage ist ein seit 1. November geltendes neues Bundesgesetz.

Von Marion von Imhoff

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