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Brandenburg/Havel Brandenburg/Havel: Linke verlieren 21 Prozent
Lokales Brandenburg/Havel Brandenburg/Havel: Linke verlieren 21 Prozent
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00:18 26.03.2016
Zwei Linken-Vorstandsmitglieder bereiten in einer Wahlkabine eine Delegierten-Wahl vor. Immer weniger Brandenburger engagieren sich indes für die Linken. Quelle: Jacqueline Steiner
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Brandenburg/H

Die Mitgliederzahlen der Parteien in Brandenburg an der Havel haben sich in den vergangenen zehn Jahren deutlich verändert. Größter Verlierer sind die Linken, die zwischen 2006 und heute einen Mitgliederschwund von knapp 21 Prozent in der Havelstadt erlitten haben. Zählte der Linken-Stadtverband laut seiner Vorsitzenden Elke Kroll 2011 noch 202 Genossen, sind es in diesem Jahr nur noch 167. Die CDU hingegen gewann in dieser Zeit 16,3 Prozent an Mitgliedern hinzu. Die Zahl ihrer eingetragenen Parteianhänger stieg von 184 auf 214. Der prozentuale Anstieg der AfD hingegen klingt enorm: Seit September vorigen Jahres wuchs die Zahl der Mitglieder dieser Partei in Brandenburg an der Havel um 86 Prozent. In absoluten Zahlen bedeutet dies von 15 auf 28.

Die SPD durchlitt binnen der vergangenen zehn Jahre hingegen auch schwierige Zeiten mit einem Tief von 160 Mitgliedern. Heute sind es 170 SPD-Genossen, das sind fünf Prozent weniger als noch vor zehn Jahren. Beim Kreisverband der Grünen in Brandenburg hat sich die Zahl der Mitglieder von 26 vor zehn Jahren auf heute 27 erhöht. Wie Anja Dannecker, Sachbearbeiterin des Landesverbandes der Grünen mitteilte, gab es in den vergangenen fünf Jahren neun Austritte. Allein im vorigen Jahr gaben fünf Grüne aus Brandenburg ihr Parteizugehörigkeit wieder auf. Sieben Brandenburger traten seit 2011 den Grünen neu bei.

Die Linken haben bundesweit zehn Prozent Fluktuation

Die Fluktuation ist indes kein Alleinstellungsmerkmal der Grünen. Wie Thomas Nord, Bundesschatzmeister der Linken und langjähriger Landesvorsitzender der damaligen PDS, sagte, zählen die Linken bundesweit jedes Jahr zehn Prozent Austausch ihrer Mitglieder.

Allen Parteien gemeinsam ist, dass sich in ihnen deutlich mehr Männer engagieren als Frauen. Bei der SPD sind es nach Angaben von Daniel Keip 64 Prozent Männer. Bei der CDU sind es nach Angaben von Kreisverbands-Geschäftsführer Walter Paaschen 71 Prozent Männer. Bei der AfD stehen zwei Frauen 26 Männern gegenüber, was einem Anteil von nur sieben Prozent entspricht. 93 Prozent der AfD-Mitglieder gehören also dem starken Geschlecht an.

Höchster Frauenanteil bei den Brandenburger Linken

Interessant ist auch der Vergleich zur Parteienlandschaft in Potsdam. Die Entwicklung der SPD in der Havelstadt gleicht auf niedrigerem Niveau der in der Landeshauptstadt. Nach Angaben von SPD-Landesgeschäftsführer Daniel Rigot zählt die Potsdamer SPD derzeit 746 Mitglieder, 2011 waren es 735 und 2006 genau 754. Auch dort also erlebt die SPD einen ganz leichten Rückgang. Auch dort sind knapp 70 Prozent der Mitglieder Männer. Der Altersdurchschnitt liegt bei der Potsdamer SPD bei 51 Jahren und damit vier Jahre niedriger als bei den Genossen in Brandenburg.

Bei der CDU in der Stadt Brandenburg liegt er mit 52 Jahren ähnlich hoch. Der AfD-Altersdurchschnitt schwankt nach Angaben von Sprecher Klaus Riedelsdorf „zwischen 40 und 50 Jahren“. Den höchsten Altersdurchschnitt von knapp 65 Jahren haben die Linken in der Havelstadt. Mit gut 40 Prozent ist aber auch ihr Frauenanteil der höchste der Parteien in Brandenburg.

Von Marion von Imhoff

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