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Brandenburg: Literatur zum Fliegen gebracht

Max und Moritz und der Eulenspiegel-Streich Brandenburg: Literatur zum Fliegen gebracht

Mit zwei Aufführungen und neuen Ausstellungen ist das Ende des Jubiläumsjahres „500 Jahres Till Eulenspiegel in Brandenburg“

eingeläutet worden. Dabei haben sich besonders die Fünftklässler der Wilhelm-Busch-Schule eingebracht.

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Ritzeratze voller Tücke: Busch-Schüler sägen in die Brücke eine Lücke.

Quelle: Heiko Hesse

Brandenburg/H. Hol doch mal einer die Streiche aus dem Buch in die Wirklichkeit. Es ist gar nicht so einfach darzustellen, wie zwei Gänse Schneidermeister Böck aus dem Bach an Land trugen. Die Fünftklässler der Brandenburger Wilhelm-Busch-Grundschule haben diesen dritten Streich von Max und Moritz am Samstag in der Fouqué-Bibliothek aufgeführt. Die Aufführungen waren Teil der Veranstaltung „150 Jahre Max und Moritz“, mit der das letzte Kapitel des Jubiläums-Reigens „500 Till Eulenspiegel in Brandenburg“ aufgeschlagen worden.

Kalender der Galerie Sonnensegel zum Thema „Till Eulenspiegel“

Kalender der Galerie Sonnensegel zum Thema „Till Eulenspiegel“.

Quelle: Heiko Hesse

Wilhelm Busch hat sich für zwei Streiche seiner fiesen Buben die Inspiration aus dem Eulenspiegelbuch geholt. Die Brandenburger Eulenspiegelei, in der der Schelm drei großmäulige Schneidergesellen von ihrem Laden fliegen lässt, diente für dritten Streich als Vorlage. Das hat die Busch-Forschung nachgewiesen. Da der Kinderbuch-Klassiker just vor 150 Jahren auf den Markt gekommen ist, bot es sich für die Brandenburger Eulenspiegel-Freunde an, damit das Eulenspiegel-Jubiläums würdig abzuschließen.

Mutter Böck bügelt die Bauchschmerzen des Schneidermeisters weg

Mutter Böck bügelt die Bauchschmerzen des Schneidermeisters weg.

Quelle: Heiko Hesse

„Die Kinder haben die Kostüme und die Kulisse mit ihren Eltern gestaltet“, berichtet Busch-Lehrerin Juliane Laskowsky. Vor den Herbstferien hatten die Proben begonnen, dabei stand ein Projekttag im Mittelpunkt. Der Namensgeber sei aber ohnehin fest im Unterricht integriert. In der dritten Klasse gehöre „Max und Moritz“ zum Lehrstoff. Dass der dritte Streich einen lokalen Bezug hat, „das haben die Kinder aber erst jetzt erfahren“, sagt die Pädagogin.

So sehen Busch-Grundschüler die bösen Buben Max und Moritz

So sehen Busch-Grundschüler die bösen Buben Max und Moritz.

Quelle: Heiko Hesse

In der Bibliothek gibt es überdies eine kleine Ausstellung von Max-und-Moritz-Zeichnungen und kleinen Dritter-Streich-Modellen, die ebenfalls von den Busch-Schülern kommen. Ein spezielles Banner erklärt den Zusammenhang zwischen Eulenspiegel und Wilhelm Busch. Und in zwei Vitrinen entdecken Besucher verschiedene Ausgaben des Busch-Werkes. Und noch einmal Eulenspiegel: Mit ihren Schülern hat Martina Stein in der Kinder- und Jugendkunst-Galerie Sonnensegel Kalenderblätter geschaffen, die sich mit dem Treiben des berühmten Narren beschäftigen.

Von Heiko Hesse

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