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Brandenburg/Havel Investor plant Multi-Service-Center am Zentrumsring
Lokales Brandenburg/Havel Investor plant Multi-Service-Center am Zentrumsring
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14:50 07.12.2018
Zerkleinert und sortenrein getrennt gelagert: Die alten Bahnruinen am Zentrumsring sind seit 2015 verschwunden. Quelle: Jaqueline Steiner
Brandenburg/H

Nach Jahren des Stillstandes gibt es nun wieder Hoffnung für die Brache am Zentrumsring, an der Ecke Zanderstraße/Klingenbergstraße unweit des Altstadt-Bahnhofes. Rainer Gloy betreibt ein Projektentwicklungsunternehmen in Beverstedt im Landkreis Cuxhaven, realisierte bislang neue Wohn- und Gewerbeansiedlungen im norddeutschen Raum. „In Brandenburg an der Havel haben wir die die Brache am Zentrumsring von der Qube Wohnprojekt GmbH übernommen und entwickeln diese nun mit Unterstützung der Stadt. Entstehen wird hier ein neuer Gewerbe- und Dienstleistungsstandort mit Angeboten rund um’s Auto sowie ergänzenden Handels- und Gastronomieangeboten. Derzeit werden der Bebauungsplan-Entwurf sowie das Nutzungskonzept erarbeitet und abgestimmt. Ziel ist, bereits Ende nächsten Jahres mit den Bauarbeiten zu beginnen.“

„Wir haben einen guten Eindruck von diesem Investor, die ersten Gespräche sind durchaus seriös verlaufen“, sagt der bei der Stadt für die Wirtschaftsförderung zuständige Fachbereichsleiter Karl-Heinz Erler. „Wir freuen uns, dass Gloy sich an die städtischen Vorgaben halten will, andere vor ihm wollten immer viel mehr an dieser Stelle realisieren. Es gibt ein ruhendes B-Plan-Verfahren, in das er eintreten will. Das ist möglich, weil es sich um einen allgemeinen und keinen vorhabenbezogenen Bebauungsplan handelt.“

Projektentwickler Gloy will Konzept Wünschen anpassen

Das Bebauungsplanverfahren für die Grundstücksfläche wird unter dem Titel „Multi-Service Center Zanderstraße“ weitergeführt. Projektentwickler Gloy will nach eigenen Angaben das Nutzungskonzept optimieren und an die aktuellen Bedürfnisse der verschiedenen Nutzer sowie die Anforderungen seitens der Stadt anpassen. „Es wird sich im Wesentlichen um Dienstleistungen rund ums Auto drehen –Tankstelle, Waschstraße und Reifenhandel.“

Ergänzend dazu werde es auch weitere Handels- und Dienstleistungsangebote geben. So sind beispielsweise Fast-Food-Restaurant, Fitnessstudio und Einzelhandel mit nicht-zentrenrelevanten Sortimenten vorgesehen. „Wir haben bereits eine Reihe konkreter Nutzungsinteressenten, mit denen wir in Verhandlungen sind und Planungsentwürfe zeichnen“, sagt Gloy. Zudem gebe es auf dem 15.300 Quadratmeter großen Grundstück noch Platz für weitere Nutzungen bzw. Mietflächen. „Interessenten können sich für weitere Informationen gerne an die Wirtschaftsförderung der Stadt oder direkt an uns wenden“, so der Projektentwickler. Investiert werden sollen etwas mehr als acht Millionen Euro.

Zwei Investoren hatten sich vergeblich bemüht

„Wir sind froh, dass für die verkehrliche Anbindung des Grundstücks eine gute Lösung mit der Stadt und dem Landesbetrieb für Straßenwesen gefunden werden konnte“, betont der Projektentwickler. Demnach sind von der Zanderstraße aus je eine Zu- und Abfahrt zum Grundstück vorgesehen sowie an der Klingenbergstraße eine gemeinsame Ein- und Ausfahrt. „Die Betriebe müssen aus allen Richtungen gut erreichbar sein. Das ist unabdingbar, um ein attraktives Gesamtkonzept für die Fläche zu realisieren“, bekräftigt Gloy.

Bereits seit 2011 gibt es Bemühungen, die Brache schräg gegenüber vom bald entstehenden Rewe-Center zu beleben. Mindestens zwei Investoren hatten sich vergeblich bemüht. Die Qube Wohnprojekt GmbH hat wenigstens die Fläche komplett beräumt und im baureifen Zustand übergeben, lobt der neue Eigentümer.

Von André Wirsing

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