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Brandenburg/Havel Jetzt noch schnell auf den Buga-Skyliner
Lokales Brandenburg/Havel Jetzt noch schnell auf den Buga-Skyliner
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10:09 03.06.2015
So kommt man in Brandenburg selten hinaus: Im „Skyliner“ am Heinrich-Heine-Ufer schwebt der Schaulustige in die Höhe und kann rundherum den Blick über die ganze Stadt genießen.F Quelle: Buga/Jochen Eckelt
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Brandenburg an der Havel

Für den Christoph Loosen, dessen Unternehmen den Skyliner außerhalb des Buga-Geländes betreibt, sind die sechs Wochen in Brandenburg eine „unerwartete Erfolgsgeschichte. Wir sind sehr, sehr überrascht.“ Alle Erwartungen seien übertroffen worden, sagt er mehrfach. Das betreffe den täglichen Andrang zu den Buga-Öffnungszeiten ebenso wie die Buchung der Abendfahrten für Gruppen. Besonders an den Wochenenden bilden sich lange Schlangen von Menschen an der Kasse, die aus über 70 Meter Höhe einmal selber sehen wollen, wie sich die Stadt Brandenburg auf ihren Inseln in die Havel schmiegt.

Der Skyliner ist der höchste mobile Aussichtsturm der Welt sein. Insgesamt 81 Meter hoch ist Ungetüm, das 60 Passagiere in luftige Höhen befördert. Die verglaste und vollklimatisierte Kabine rotiert bereits langsam während der Auffahrt was allen Gästen einen 360-Grad-Rundblick in eine Weite von bis zu 30 Kilometern ermöglicht. Die Fahrt ist fast schwebend, wie jeder berichtet, der schon mit dem Skyliner aufgestiegen ist.

Mit 450.000 Euro hat sich die Buga-Gesellschaft an dem Projekt Skyliner beteiligt. Läuft alles glatt, und so sieht es derzeit aus, lohnt sich das Unternehmen für die Betreiber und die Buga.

Bei Eintrittspreisen zwischen vier und sechs Euro plus der teureren Gruppenfahrten in den Abendstunden wird das Gros der Ausgaben garantiert wieder eingespielt, Gewinne werden laut Vertrag geteilt. Für Loosen ist klar: Brandenburg an der Havel ist sicher der am meisten von Buga-Besuchern frequentierte Standort. Da allerdings jetzt die erfahrungsgemäß besucherstärksten Monate kommen, hofft er auch in Rathenow auf ein gutes Geschäft.

Der Aussichtsturm wird erst in Rathenow und später in Havelberg außerhalb der Schau-Areale aufgestellt und ist dort auch für Besucher ohne Buga-Karte nutzbar. Die flüsterleise Anlage kann fast überall stehen, trotz ihres Gewichtes von 270 Tonnen liegt die Bodenbelastung bei weniger als ein Kilogramm pro Quadratzentimeter. Beim Planen und Entwickeln des Turms haben die Betreiber auch den demografischen Wandel im Blick behalten. Plattform, die Skyliner-Bar und die Kabine sind barrierefrei erreichbar.

Der Wetterbericht verspricht für die letzten Tage des Skyliners in Brandenburg nur Bestes, so dass man bei guter Sicht Rathenow sehen könnte, wo die Kuppel nach einer Woche Ab- und Aufbau wieder in die Luft gehen wird.

Von Benno Rougk

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