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Brandenburg an der Havel ehrt drei Männer

Politiker und Ehrenamtler ausgezeichnet Brandenburg an der Havel ehrt drei Männer

Die Stadt Brandenburg würdigt kommunalpolitisches und gesellschaftliches Engagement auf vielen Gebieten. Am Mittwochabend sind Herbert Nowotny, Ingo Weiß und Werner Jumpertz mit der Ehrenmedaille geehrt worden.

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Ehrenmedaillen für Herbert Nowotny (2.v.l.), Ingo Weiß (3.v.l.) und Werner Jumpertz (3.v.r.) – verliehen am Mittwochabend während der Stadtverordnetenversammlung.

Quelle: Stadtverwaltung

Brandenburg/H. Seit 2009 verleiht die Stadt Brandenburg an der Havel Ehrenmedaillen an verdienstvolle Bürger, an diesem Mittwoch waren die Nummern 16 bis 18 an der Reihe.

Herbert Nowotny gestaltet als „dienstältestes“ Mitglied der Stadtverordnetenversammlung seit rund drei Jahrzehnten das politische und gesellschaftliche Leben in seiner Heimatstadt aktiv mit. Er war in mehreren Legislaturperioden Mitglied des Ältestenrates und des Hauptausschusses, zudem aktiv im Aufsichtsrat des Klinikums und der Technischen Werke.

Bundesweit im Fokus der Öffentlichkeit

Werner Jumpertz trat am 23. September 1998 seinen Dienst als Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe VBBr an. Er übernahm das Unternehmen in einer äußerst komplizierten Situation, denn Brandenburg an der Havel stand damals mit dem Streik bei den Verkehrsbetrieben bundesweit im Fokus der Öffentlichkeit.

Zudem richtete er das Unternehmen strategisch neu aus– der nachfrageorientierte Fahrplan führte bis zum Jahr zu einer deutlichen Reduzierung des städtischen Zuschusses an die VBBr.

Betreuung von Flüchtlingen und Asylbewerbern

Jumpertz engagiert sich zudem in Kommunalpolitik, Kultur und im Sport. So ist er als Vorsitzender des Stadtsportbundes Ansprechpartner für fast 100 Vereine mit mehr als 10 000 Mitgliedern. Als Leiter einer Arbeitsgruppe koordiniert er in der Stadt alle Aktivitäten im Zusammenhang mit der Betreuung von Flüchtlingen und Asylbewerbern.

Ingo Weiß und der 1996 gegründete Bürgerbeirat Walzwerksiedlung/Quenz/Klingenbergsiedlung sind untrennbar miteinander verbunden. Der heute 73-jährige frühere Elektriker ist seit zwei Jahrzehnten Ideengeber und Sprachrohr des ehrenamtlichen Gremiums.

Regelmäßige Putzaktionen im Wohngebiet

Seit vielen Jahren werden im Wohngebiet regelmäßig Putzaktionen organisiert, an denen sich viele Einwohner beteiligen und die von lokalen Firmen unterstützt werden. Weiß gehört zu den Brandenburgern, die sich bereits vor Monaten klar und deutlich zur Flüchtlingsthematik äußerten und für eine Integration warben. Mit Verantwortlichen der Stadt wurde mehrfach vor Ort beraten, wie der Bürgerbeirat von Anfang an die im Wohngebiet entstehende Flüchtlingsunterkunft begleiten und die Arbeit der Helfer unterstützen kann.

Von André Wirsing

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