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Brandenburg an der Havel tritt in die Pedale

Schnellste Stadt gesucht Brandenburg an der Havel tritt in die Pedale

Die schnellste Stadt wird gesucht: Brandenburg an der Havel muss sich bei den MBS-Fahrradtagen gegen Hennigsdorf, Potsdam und Brandenburg behaupten. In der Havelstadt unterstützt der VfL Brandenburg die Tempo-Aktion am 4. Mai.

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Bürgermeister Steffen Scheller trat im vorigen Jahr für Brandenburg an der Havel ordentlich in die Pedalen.

Quelle: Steiner

Brandenburg/H. Unter dem Motto „Schnellste Stadt gesucht“ richtet die Mittelbrandenburgische Sparkasse (MBS) zum sechsten Male die MBS-Fahrradtage aus, die erneut in Zusammenarbeit mit dem LKT-Radteam Brandenburg organisiert werden. Vom 2. bis 5. Mai wird es in Hennigsdorf (Postplatz), Potsdam (Luisenplatz), Brandenburg/Havel (Neustädtischer Markt) und Lübben (Am Markt) die Chance geben, auf ein Hightech-Rennrad zu steigen. Zurückgelegt werden muss eine virtuelle Distanz von 1000 Metern. Denn das Rennrad läuft auf Rollen.

Die LKT-Radprofis, die sonst in der Bundesliga für Furore sorgen, assistieren. „Da kann nichts passieren“, sagt Teammanager Steffen Blochwitz, der frühere Radprofi, unter anderem Etappensieger bei der Friedensfahrt sowie Weltmeister und Olympia-Zweiter mit dem Bahnvierer. „Ich freue mich nicht nur auf den sportlichen Wettstreit der Städte, sondern vor allem auch auf die Neugier der Leute, wenn sie sich auf so einem Rennrad ausprobieren können.“

Wer Lust und Laune hat, kann für seine Stadt nach Leibeskräften in die Pedale treten, egal, ob in Jeans oder in der Sporthose. Das Rennrad wird dann zum Beispiel in punkto Sattelhöhe individuell auf den jeweiligen Pedaleur eingestellt. Auch eine kurze Zeit zum Probefahren bleibt. Ziel ist es, die 1000 Meter in möglichst kurzer Zeit zu absolvieren. Am Ende des Tages werden die jeweils fünf schnellsten Zeiten von Männern und Frauen addiert. Diese kommen beim Städtevergleich in die Wertung. Die Stadt mit der geringsten Gesamtfahrzeit gewinnt. Im Vorjahr hatte Kleinmachnow mit 7:54,0 Minuten gewonnen.

Ein Sportverein aus der schnellsten Stadt erhält 1500 Euro. Für Platz zwei gibt es 1250 Euro, für Rang drei 1000 Euro und für Platz vier 750 Euro. Die begünstigten Vereine, die mit ihren Sportlern die Aktion unterstützen, sind: SV Hennigsdorf, Potsdam Royals, VfL Brandenburg und TSG Lübben.

Bei dem Fahrradfesttag geht es aber nicht nur um die sportliche Betätigung. Drumherum wird ein Programm geboten. Die Besucher können zum Beispiel ihr eigenes Fahrrad mitbringen und dies von den LKT-Mechanikern checken lassen. Denn das Radteam hat auch seinen Werkstattwagen dabei. Kleinere Reparaturen werden sofort ausgeführt. Für die Kinder steht ein BMX-Parcours bereit. Der kleine Rundkurs soll das Geschick beim Radfahren schulen. Blochwitz spornt noch mal an: „Je mehr sich für ihre Stadt ins Zeug legen, desto größer sind die Chancen.“ Außerdem wird unter allen Teilnehmern ein Top-Renn- oder Trekkingrad von Ridley im Wert von mehreren tausend Euro verlost. Na dann: Auf die Räder, fertig, los!

In Brandenburg and der Havel läuft der Ausscheid am 4. Mai von 15 bis 18 Uhr auf dem Neustädtischen Markt.

Von Peter Stein

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