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Brandenburg/Havel Nur noch eine Hürde bis zum Zaucheradweg
Lokales Brandenburg/Havel Nur noch eine Hürde bis zum Zaucheradweg
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16:36 06.07.2018
Fahrradfahren durch die Natur ist erholsam. Brandenburg und Kloster Lehnin wollen dem Trend mit dem Zaucheradweg Rechnung tragen. Quelle: MAZ-Archiv
Brandenburg/H

Wenn der in Aussicht gestellt Zuwendungsbescheid bei der Stadt Brandenburg und der gemeine Kloster Lehnin eingeht, könnte es losgehen mit der Ausschreibung und dem Bau des Zaucherradweg. liegt im Landesamt und wird gerade noch geprüft.

Die Stadt rechnet damit, dass die knapp vier Kilometer lange Radfahrstrecke von 2018 bis 2019 gebaut wird.

Uwe Brückner , Bürgermeister der Gemeinde Kloster Lehnin, äußert sich etwas vorsichtiger: „Inwieweit der Baubeginn noch in diesem Jahr möglich ist, hängt maßgeblich vom Zeitpunkt des Eingangs des Zuwendungsbescheides ab, da ein umfangreiches Ausschreibungsverfahren vorgeschaltet ist.“ Weitere Hindernisse sind für den Rathauschef derzeit nicht erkennbar.

Jeder baut bis zur Gemeindegrenze

Einig sind sich die benachbarten Kommunen, dass zwar jede Seite jeweils bis zur Gemeindegrenze selbst baut, aber das Bauprojekt gemeinsam ausgeschrieben wird. Erste Gespräche mit der Gemeinde Kloster Lehnin sind dazu bereits gelaufen.

3,6 Kilometer lang soll der Zaucheradweg werden, der den Brandenburger Ortsteil Gollwitz mit dem Kloster Lehniner Ortsteil Rietz verbindet. Den größeren Anteil mit 2,3 Kilometern trägt Kloster Lehnin.

Die beantragten Gesamtkosten belaufen sich nach Angaben der Stadtverwaltung laut Kostenschätzung auf knapp 600.000 Euro, von denen knapp 450.000 Euro gefördert werden.

Ortsbeirat außerordentlich erfreut

Das Projekt wird seit 2012 geplant. „Außerordentlich erfreut sind wir im Ortsbeirat über den Stand zum Bau des Zaucheradweges“, jubelt daher Gollwitz’ Ortsvorsteherin Nicole Näther. „Nachdem das Projekt gemeindeübergreifend in Angriff genommen wurde, sehen wir einer hoffentlich erfolgreichen Umsetzung gemeinsam mit der Gemeinde Kloster Lehnin entgegen.“

Die von der Stadt Brandenburg an der Havel umzusetzende Wegetrasse verläuft teils über vorhandene befestigte Feldwege, die auch künftig als Wirtschaftsverkehrsflächen, kombiniert mit dem Radweg, ausgebildet werden. Im südlichen Bereich wird der Deich des Emster-Kanals speziell für den Radverkehr ertüchtigt.

Von Jürgen Lauterbach

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